So haben wir getestet

Im Test: 10 Bad- sowie 9 Kraft­reiniger, davon zwei mit gleicher Rezeptur, von Anbietern mit hohem Markt­anteil.

Die 19 Produkte kauf­ten wir im Juli und August 2015 ein.

Die Preise teilten uns die Anbieter im Januar 2016 mit.

Reinigen: 45%

Die Wirkung gegen Kalk prüften wir in Anlehnung an die IKW-Empfehlung zur Bewertung von Badreinigern (SÖFW-Journal 129/3–2003). Dafür wogen wir Carrara-Marmorplatten und tauchten sie für jeweils eine definierte Zeit in die Reinigerflüssig­keit. Anschließend wurden sie gespült und erneut gewogen. Je größer der Gewichts­verlust, desto besser die Leistung des Reinigers. Wie gut die Mittel Seifenreste entfernen, ermittelten wir mit einem Seifen-Ruß-Mix, wie gut sie Rost zu Leibe rücken mit aus Eisen­chlorid und Natron­lauge. Die Tester trugen den Schmutz auf weiße Keramikfliesen auf und behandelten sie mit den Reinigern eine definierte Zeit lang. Die Ergeb­nisse beur­teilten fünf Experten visuell. Zudem verteilten sie die Mittel gleich­mäßig auf schwarz­glänzende Fliesen, um zu prüfen, ob sie Kalkbeläge verhindern. Sie besprühten die Fliesen mit kalkhaltigem Wasser und bewerteten die Rück­stände nach dem Trocknen visuell.

Materialschonung: 25%

Wir trugen die Reiniger auf 14 badtypische Materialien auf, zum Beispiel Sanitärkeramik und verchromte Oberflächen, und prüften, ob die Mittel Spuren hinterlassen. Wir untersuchten auch, ob sie Kunststoffe angreifen. In Anlehnung an DIN 53 449 T 1–3 tauchten wir Kunst­stoff­stäbe in die Reinigerflüssig­keit und beur­teilten nach definierten Zeiten, ob Risse auftreten.

Sprüh- und Haft­verhalten: 10%

Fünf Experten bewerteten das Sprüh­bild – wie gleich­mäßig sich die Sprays verteilen – sowie Haftung und Abfließ­verhalten – also wie gut die Mittel auf Wänden haften und wie gleich­mäßig sie ablaufen.

Umwelt und Gesundheit: 20%

Wir ermittelten den Verpackungs­aufwand. Zudem beur­teilten wir die die Abwasser­belastung mithilfe einer Modell­rechnung unter Berück­sichtigung von Exposition und Wirkung sowie in Anlehnung an die Kriterien für das EG-Umwelt­zeichen für Allzweck- und Sanitär­reiniger (2011/383/EU). Dabei ermittelten wir, wie viel Wasser erforderlich ist, um giftige Stoffe in den Reinigern so stark zu verdünnen, dass sie nicht mehr toxisch wirken. Je mehr Wasser nötig ist, desto größer die Gewässerbelastung. Ob sie die Schleimhäute reizen, ermittelten wir mit der Haut eines Hühner­eis. Ihre Membran ähnelt von ihrem Gefäß­aufbau der menschlichen Aderhaut im Auge. Die Prüfer brachten die Substanzen auf und bewerteten die Reaktion der Haut. Zudem prüften fünf Experten, ob sich die Sprays zielge­richtet versprühen lassen und beur­teilten dabei die Atembelastung. Bei der Lesbarkeit der Beschriftung bewerteten fünf Experten, wie gut sich die Gebrauchs- und Sicher­heits­hinweise lesen lassen.

Abwertung

Bewerteten wir das Reinigen nur mit einem Ausreichend, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein.

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