Niemand muss beim Einlassen der Badewanne Wache schieben. Das entschied das Amtsgericht Prüm im Fall eines Jungen, der den Hahn aufgedreht und das laufende Wasser dann vergessen hatte. Die Wanne lief über, der Wohnungseigentümer verlangte Schadenersatz. Zu Unrecht, meinte das Gericht (Az. 6 C 170/04). Gibt es keinen Hinweis darauf, dass der Mieter den Überlauf der Wanne verstopft hat, haftet er in solch einem Fall nicht für Schäden.

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