Glossar

Voll­backup. Nutzer sichern bei ­einem Voll­back alle Dateien, das Betriebs­system und alle Programme.
Vorteil: Nach einem voll­ständigen System­absturz müssen sie ihr Betriebs­system und ihre Programme nicht einzeln neuin­stallieren. Das spart Zeit und Arbeit bei der Wieder­herstellung.
Nachteil: Die Sicherung dauert beim Voll­backup länger und braucht mehr Speicher­platz als beim Dateiba­ckup.

Dateiba­ckup. Anwender sichern nur die gespeicherten Dateien und Ordner, wie Fotos oder Dokumente, nicht aber das Betriebs­system
und die installierten Programme.
Vorteil: Die Dateisicherung geht schneller als beim Voll­backup und sie braucht weniger Speicher­platz.
Nachteil: Bei einem System­absturz müssen Nutzer zusätzlich zu ihren Dateien das Betriebs­system und alle Programme einzeln neuin­stallieren.

Inkrementelles Backup. Beim ­ersten inkremen­tellen Backup ­sichern Nutzer alle Änderungen seit dem letzten Voll­backup. Danach ­sichern sie stufen­weise nur die ­Änderungen seit der letzten ­inkrementellen Sicherung.
Vorteil: Die Sicherung ist versioniert, so können Nutzer den Daten­stand von verschiedenen Tagen oder sogar Stunden wieder­herstellen.
Nachteil: Nach einem System­absturz müssen Anwender das Voll­backup und alle inkrementellen Backups wieder­herstellen.

Differenzielles Backup. Anwender sichern immer alle Änderungen seit dem letzten Voll­backup.
Vorteil: Sie müssen nach einem System­absturz nur ihr Voll­backup und ihr differenzielles Backup wieder­herstellen.
Nachteil: Die Daten sind nicht ­versioniert. Nutzer können nur den aktu­ellsten, aber nicht verschiedene ältere Daten­stände wieder­herstellen. Außerdem dauert das dif­ferenzielle Backup etwas länger als das inkrementelle.

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