Babyschale von BeSafe zurück­gerufen Probleme mit der Isofix-Basis

Babyschale von BeSafe zurück­gerufen - Probleme mit der Isofix-Basis
Bei dieser BeSafe-Babyschale kann ein Sicher­heits­problem bestehen - wenn sie auf der Isofix-Basis montiert ist. © Stiftung Warentest / Ralph Wagner

Aufgrund eines möglichen Sicher­heits­risikos durch eine veränderte Komponente hat der Anbieter BeSafe die Babyschale BeSafe iZi Go X1 mit Isofix-Basis zur Reparatur zurück­gerufen. Das Produkt ist auch im Kindersitz-Test der Stiftung Warentest zu finden. Zum Zeit­punkt unseres Tests bestand das Problem jedoch noch nicht.

Mögliches Risiko nur bei Verwendung mit Isofix-Basis

Der Anbieter BeSafe ruft die Babyschale BeSafe iZi Go X1 zur Reparatur zurück. Als Grund dafür nennt das Unternehmen mögliche Qualitäts­probleme einer Komponente, die für die Montage der Sitz­schale auf der Isofix-Basis benötigt wird – der Fehler sei in Routinetests und nicht im Zusammen­hang mit konkreten Unfällen aufgefallen. Das Problem besteht laut BeSafe ausdrück­lich nur bei der Verwendung mit der Isofix-Basis.

Beim Kinder­sitz-Test war die Komponente noch nicht verbaut

Die Stiftung Warentest hatte die Babyschale von BeSafe bereits 2014 geprüft. In unseren Tests war dieses Problem nicht aufgefallen, da die Komponente laut Anbieter erst Ende 2017 verändert wurde.

So finden Sie heraus, ob Ihre Babyschale betroffen ist

Modell.
Sehen Sie nach, wie Ihre Babyschale heißt. Betroffen sind Babyschalen des Modells BeSafe iZi Go X1 in Verwendung mit der Isofix-Basis. Nicht betroffen sind laut BeSafe die Modelle BeSafe iZi Go Modular (X1) i-Size, die iZi Modular i-Size Basis­station sowie alle anderen BeSafe-Produkte.
Serien­nummer.
Über­prüfen Sie die Serien­nummer. Repariert werden müssen die Babyschalen mit den Serien­nummern (Sitz-ID) ZG0247548 bis einschließ­lich ZG(0)270529.
Aufkleber.
Sie haben Ihre Babyschale erst nach dem 9. März 2020 gekauft? Dann ist der Sitz vermutlich mit dem Aufkleber „CHECK 2020“ versehen. Laut Anbieter sind Schalen mit einem solchen Aufkleber bereits repariert und sicher.

Weitere Auskünfte finden Sie auf der BeSafe-Website.

Kostenlose Reparatur beim Fachhändler

Babyschalen, die von dem Rück­ruf betroffen sind, sollen „unver­züglich bei offiziellen BeSafe-Händ­lern repariert werden“. Bei der kostenlosen Reparatur wird laut Anbieter die Komponente ersetzt – das dauere nur etwa zehn Minuten. Falls eine Reparatur aufgrund der aktuellen Coronakrise – Stich­wort: Ausgangs­sperre oder Laden­schließung – nicht möglich ist, sollten Eltern die Babyschale mit dem Drei­punkt­gurt befestigen. Laut BeSafe lassen sich so auch die vom Rück­ruf betroffenen Babyschalen weiter sicher nutzen.

Newsletter: Bleiben Sie auf dem Laufenden

Mit den Newslettern der Stiftung Warentest haben Sie die neuesten Nach­richten für Verbraucher immer im Blick. Sie haben die Möglich­keit, Newsletter aus verschiedenen Themen­gebieten auszuwählen.

test.de-Newsletter bestellen

Mehr zum Thema

  • Auto­kinder­sitz Babyschale Chicco Oasys versagt im Crashtest

    - Die Stiftung Warentest warnt davor, den Kinder­sitz Chicco Oasys i-Size weiter zu verwenden. Der i-Size-Sitz für Kinder bis 78 Zenti­meter Körpergröße versagte in unseren...

  • Stiftung Warentest warnt Smart Kid Belt kein Ersatz für Kinder­sitz

    - Kinder müssen bei Auto­fahrten mit einem Kinder­sitz oder einer ähnlichen zugelassenen Rück­haltee­inrichtung geschützt werden. Das Gurt­system Smart Kid Belt hat eine...

  • test warnt vor mangelhaftem Auto­kinder­sitz-Set Chicco Kiros fliegt beim Crash weg

    - Babyschalen sind meist sicher. Das zeigen unsere Kinder­sitz-Tests. Doch nun versagte ein eigentlich sicherer Babysitz beim Crashtest – schuld ist das Zusammen­spiel von...