So haben wir getestet

Im Test: 12 Babyphones mit Tonüber­tragung, davon 6 mit zusätzlicher Bild­über­tragung sowie 5 Baby-Webcams mit App für Smartphones. Einge­kauft haben wir die Prüf­muster im September und Oktober 2017. Die Preise sind von uns im September 2017 bezahlte Einkaufs­preise.

Über­tragung: 45 %

Funk­tion und Klang­eindruck: Gemessen haben wir die Ansprech­schwelle und den Regel­bereich. Drei Experten prüften den Klang am Empfänger. Bei Video-Modellen beur­teilten sie auch die Bild­qualität bei Tages­licht und im Dunkeln. Unter Beein­flussung durch andere Babyphones untersuchten wir, wie stör­fest die Geräte sind. Dafür haben wir gemessen, ob durch andere Babyphone-Empfänger in der Nähe Interferenz­effekte auftreten. Die Reich­weite bestimmten wir in einem Wohn­haus an verschiedenen Mess­punkten auf verschiedenen Etagen.

Hand­habung: 25 %

Zwei Experten beur­teilten, wie hilf­reich und verständlich die Gebrauchs­anleitung, Dokumentation und Hilfen sind. Sie achteten unter anderem auf Lesbarkeit und Verständlich­keit. Bei den Baby-Webcams prüften sie auch die Anleitungen und Hilfen in den Apps, die zu den Kameras gehören. Sie schätzten ein, wie einfach die Inbetrieb­nahme ist und wie nutzerfreundlich die Geräte im Täglichen Gebrauch sind. Sie sahen sich unter anderem an, wie gut Nutzer durchs Menü geführt werden, wie leicht sich die Ansprech­schwelle an den Geräten einstellen lässt und wie hoch das Verwechs­lungs­risiko von Sender und Empfänger ist. Die Experten probierten auch aus, wie gut sich die Eltern­einheit der klassischen Babyphones tragen lässt und wie stand­fest die Babyphones sind. Unter Anzeigen und Bedienen prüften sie, wie gut sich die Anzeigen ablesen lassen und die Bedien­elemente funk­tionieren. Ob es Warnungen bei Störungen wie zum Beispiel Reich­weiten­über­schreitungen gibt, bewerteten sie auch. Bei den Webcams haben wir die Hand­habung der iOS- und Android-Apps getestet und das schlechtere der beiden Ergeb­nisse bewertet.

Akku: 10 % (bei Baby-Webcams: 0 %)

Wir haben die Betriebs­dauer des Empfängers in Bereitschaft mit einer Akkuladung rechnerisch aus der Akku­kapazität und dem gemessenen Strom im Stan­dard­modus ermittelt. Extra­punkte gab es unter anderem für Stan­dard­akkus. Geräte mit Video­funk­tion prüften wir mit und ohne ange­schalteter Bild­über­tragung.

Umwelt­eigenschaften: 20 %

Ein Experte begut­achtete die Verarbeitung, darunter die Pass­genauigkeit, Gratfreiheit und wie solide die Schalter und Einstell­elemente sind. Er hat ermittelt, wie sicher der Kontakt zwischen Buchsen und Steck­verbindungen ist und wie gut sich die Geräte reinigen lassen. Die Stabilität über­prüften wir mit einem Fall­test in Anlehnung an DIN EN 60 065. Den Strom­verbrauch haben wir entsprechend einem Nutzer­profil gemessen und bewertet. Elektromagnetische Felder: Im Abstand von einem Meter vom Sendegerät haben wir die elektrischen Feld­stärken gemessen.

Daten­sicherheit: 10 % (bei Baby-Webcams)

Waren Zugangs­daten wie Nutzer­name und Pass­wort bei der Installation vorgegeben, bewerteten wir, ob es eine Aufforderung gab, sie zu ändern. Wir prüften auch, ob Cloud­dienste im Auslieferungs­zustand vorgegeben sind und welche beziehungs­weise wie viele Schnitt­stellen (Ports) für den Internet­zugang frei zugäng­lich waren.

Daten­sende­verhalten: 0 % (bei Baby-Webcams)

Mithilfe eines trans­parenten Proxys lasen wir den Daten­strom der Android- bzw. iOS-Apps aus und analysierten, ob sich darin Nutzer­daten befinden, die fürs Funk­tionieren über­flüssig sind. Als kritisch bewerteten wir Apps, die etwa Geräte-IDs unver­schlüsselt über­trugen.

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: War „Funk­tion und Klang­eindruck“ ausreichend, wurde die Über­tragung um eine halbe Note abge­wertet. War die Bild­qualität ausreichend, konnte die Über­tragung nur eine halbe Note besser sein. Bei ausreichender Hand­habung durfte das test-Qualitäts­urteil maximal eine Note besser sein, war die Hand­habung mangelhaft, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein. War die Gebrauchs­anleitung mangelhaft, konnte die Hand­habung nur eine Note besser sein. Wenn Warnung bei Störung ausreichend oder schlechter war, konnte die Hand­habung maximal eine halbe Note besser sein. Waren die Umwelt­eigenschaften ausreichend oder schlechter, konnte das test-Qualitäts­urteil nur eine halbe Note besser sein. War die Stabilität mangelhaft, wurden die Umwelt­eigenschaften um eine Note abge­wertet.

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TestBabyphones im Test23.01.2018
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