Gut behütet, schläft es sich am besten. Und auch viele Eltern fühlen sich wohler, wenn sie den Schlaf ihres Kindes über­wachen können.

Die Stiftung Warentest hat Babyphones getestet – klassische Modelle, Webcams und Babyphone-Apps. Nur 5 von 20 schneiden gut ab. Unter den Test­kandidaten sind bekannte Marken wie Philips Avent und Angelcare. Die Preise liegen zwischen 40 und 210 Euro. Im Babyphone-Test erfahren Eltern, auf welche Modelle sie sich verlassen können, welche eine große Reich­weite bieten und ob sich Webcam-Videos leicht hacken lassen. Erfreulich: Elektrosmog ist kein Problem.

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TestBabyphones im Test11.02.2020
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Welches Babyphone im Test ist das richtige?

Babyphone ist nicht gleich Babyphone: Es gibt klassische Geräte, Webcams und Babyphone-Apps. Die Klassiker bestehen aus einem Sender fürs Kinder­zimmer und einem Empfänger, den die Eltern mobil mit sich herum­tragen können. Einige Modelle über­mitteln nur den Ton, andere Ton und Video – die Stiftung Warentest hat beide Varianten geprüft.

Ebenfalls im Test: Zwei Webcams und drei Apps, die ihre Videos per WLan oder Mobil­funk ans Smartphone der Eltern über­tragen. In den aktuellen Test hat es auch ein Sonderling geschafft: Ein smartes Babyphone, das ausschließ­lich Geräusche an eine dazu­gehörige App liefert. Welche Art Babyphone die verläss­lichste ist und den Testsieger stellt, verrät unser Test. Eine Waren­kunde finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Das bietet der Babyphone-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse 2020. Unsere Tabellen zeigen Bewertungen für 20 Babyphones aus dem Test 2/2020, darunter Geräte von Philips Avent, Motorola und Reer. Sechs Geräte über­tragen nur Ton, acht bieten auch eine Video­über­tragung. Neben diesen 14 „klassischen“ Babyphones haben wir drei Babyphone-Apps und drei smarte Babyphones wie Baby-Webcams getestet. Geprüft haben wir unter anderem Reich­weite, Über­tragungs­qualität, Hand­habung, Akku und Umwelt­eigenschaften wie elektromagnetische Felder.

Weitere Test­ergeb­nisse. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten Zugriff auf die Test­tabellen der Vorgänger­unter­suchung (test 2/2018).

Heft­artikel als PDF. Wenn Sie den Test frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die PDFs zu den Testberichten auch länger zurück­liegender Tests.

Babyphone mit Kamera oder nur mit Ton

Schlichte klassische Babyphones über­mitteln nur den Ton. Manchen Eltern reicht das, sie wollen lediglich wissen, wann ihr Kind wach ist. Andere möchten ihr Kind gern jeder­zeit im Blick haben, für sie ist ein Babyphone mit Kamera erste Wahl. Videos vom Kind liefern sowohl klassische Modelle als auch Webcams und Apps. In Hand­habung und Zuver­lässig­keit unterscheiden sich die verschiedenen Lösungen aber stark. Gestochen scharfe, brillante Videos sollten Mamas und Papas übrigens nicht erwarten. Die Aufnahmen sind vor allem im Dunkeln oft verrauscht, bei den meisten ist das Kind aber zu erkennen. Welche Geräte für die beste Bild­qualität sorgen, steht in unserer Tabelle.

Babyphone-Reich­weite ist sehr unterschiedlich

Wie weit sich Eltern mit dem Babyphone vom Kind wegbewegen können, hängt von der Funk­über­tragung ab. Die geringste Reich­weite haben klassische Babyphones, sie funken meist über die Stan­dards Dect und FHSS. Mit ihnen können sich Eltern nur ein paar Zimmer weit vom Kind entfernen. Oft reicht die Distanz in einer Wohnung aber aus. Eine unbe­grenzte Reich­weite bieten die Webcams. Ihre Videos lassen sich über Internet und Mobil­funk über­all abrufen – von allen, die Zugang zum Nutzer­konto haben. Von den drei Apps im Test funk­tioniert eine mit Mobil­funk und bietet damit auch eine maximale Reich­weite. Die anderen beiden laufen nur im selben WLan, dessen Reich­weite entspricht somit der Reich­weite des Babyphones.

Babyphones ohne Elektrosmog

Die Sicherheit des Kindes ist für Eltern das A und O. Viele machen sich deshalb Sorgen um die elektromagnetische Strahlung der Babyphones im Kinder­zimmer. Wir haben die elektrische Feld­stärke der Geräte in einem Meter Abstand zum Babybett gemessen und können Entwarnung geben: Keines der geprüften Babyphones kommt auch nur in die Nähe der laut Bundes-Immisions­schutz­gesetz zulässigen Grenz­werte.

Tipp: Je größer der Abstand vom Babybett, desto geringer die Belastung mit elektromagnetischen Feldern.

Babypones – klassisch per Ton oder Video

Einfach mit Ton. Eine Sende­station im Kinder­zimmer über­mittelt ausschließ­lich Ton an das Empfangs­teil der Eltern.Die Geräte funken meist über die Stan­dards Dect und FHSS. Eltern können sich nur einige Zimmer weit vom Kind entfernen, bevor die Verbindung abbricht.

Praktisch mit Video. Es gibt auch klassische Babyphones, die zusätzlich zum Ton Videos über­tragen. Die Videos sind kein Hit, auf den meisten lässt sich das Kind aber erkennen. Wie bei den Geräten mit Ton können die Eltern den Empfänger mobil mit sich herum­tragen. Die Reich­weite ist ähnlich begrenzt.

Smarte Babyphones – die anspruchs­volle Lösung

Ziemlich anspruchs­voll. Webcams senden Videos vom Kind an eine zugehörige App aufs Tablet oder Handy. Nutzer müssen viele Voraus­setzungen erfüllen: eine stabile Internet­verbindung, eine ausreichende Daten­rate, ein aktueller Router. Die Reich­weite ist unbe­grenzt, übers Internet lassen sich die Videos über­all abrufen.

Apps als Babyphone – von Handy zu Handy

Von Handy zu Handy. Die Babyphone-App installieren Eltern auf zwei Handys. Ein Smartphone steht im Kinder­zimmer und sendet ein Video an das Smartphone der Eltern. Die Reich­weite ist unterschiedlich: Einige Apps nutzen Mobil­funk mit unbe­grenzter Reich­weite, andere funk­tionieren nur im begrenzten WLan-Netz.

Dieses Thema ist erschienen im April 2015 und wurde seitdem mehr­fach voll­ständig aktualisiert, zuletzt am 29.01.2020. Ältere Nutzer­kommentare beziehen sich auf Vorgänger­unter­suchungen.

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