Babyphones im Test Test

Eltern verlassen sich darauf, dass Babyphones zuver­lässig Geräusche aus dem Kinder­zimmer melden. Doch nicht alle 17 Babyphones aus dem jüngsten Test erfüllen dieses Versprechen. Geprüft hat die Stiftung Warentest klassische Modelle, die nur den Ton oder Ton und Bild über­tragen sowie „smarte“ Baby-Webcams (Preise: 45 bis 250 Euro). Nur zwei Geräte sind gut. Der Test zeigt, dass sich die Webcam-Videos leicht von Fremden abfischen lassen. Erfreulich: Elektrosmog ist kein Problem.

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TestBabyphones im Test23.01.2018
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Welches Babyphone ist das richtige – und welches ist zuver­lässig?

Es gibt viele Möglich­keiten, ins Kinder­zimmer zu lauschen. Das geht mit klassischen Babyphones – sie über­tragen Ton oder Ton und Video –, aber auch mit Baby-Webcams, schnurlosen Fest­netztelefonen oder Babyphone-Apps auf dem Smartphone. Im aktuellen Test haben wir die Klassiker und Webcams geprüft. Ein Sonderling ist auch dabei: ein Walkie-Talkie, das sich als Babyphone nutzen lässt. Interes­sant ist es für alle Eltern, die ein Babyphone mit hoher Reich­weite suchen. Wer sich für Kinder­über­wachung per DECT-Fest­netztelefon oder App interes­siert, findet im PDF zum Vorgängertest aus test 5/2015 entsprechende Test­ergeb­nisse. Das PDF erhalten Sie als Bonus, wenn Sie den aktuellen Test frei­schalten.

Das bietet der Test Babyphones

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabellen zeigen Bewertungen für 17 Babyphones aus dem neuesten Test (2/2018), darunter Geräte von Philips, Motorola und Reer. Sechs Geräte über­tragen nur den Ton, sechs bieten zusätzlich eine Video­über­tragung. Neben diesen zwölf „klassischen“ Babyphones haben wir außerdem fünf Baby-Webcams getestet. Geprüft haben wir unter anderem Reich­weite, Qualität der Über­tragung, Hand­habung, Akku und Umwelt­eigenschaften (Verarbeitung, Strom­verbrauch, Elektromagnetische Felder).

17 + 15 = 32. Eine weitere Tabelle zeigt 15 klassische Babyphones aus der Vorgänger­unter­suchung (test 5/2015), etliche davon sind noch erhältlich. Wenn Sie den Test frei­schalten, haben sie also Zugriff auf Bewertungen für insgesamt 32 Modelle.

Heft­artikel als PDF. Wenn Sie den Test frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die PDFs zu den Testbe­richten aus test 2/2018 und test 5/2015.

Klassische Geräte mit Ton

Klassische Babyphones bestehen aus einem Sender und einem Empfänger. Die Sendeeinheit wird beim Kind aufgestellt, das Empfangs­gerät bleibt bei den Eltern. Schlichte Modelle über­mitteln nur den Ton. Wollen Eltern lediglich wissen, wann ihr Kind wach ist, reicht das völlig aus. Doch klassische Babyphones haben eine Schwäche: Ihre Reich­weite ist nicht sehr üppig, Eltern können sich mit diesen Geräten nur ein paar Zimmer weit vom Kind entfernen. Eine längere Reich­weite bietet das Walkie-Talkie im Test, es über­mittelte Geräusche über mehrere Stock­werke stabil. Nachteile birgt es aber auch: Fremde können auf demselben Kanal funken. Die Prüfer der Stiftung Warentest haben eine unfreiwil­lige Kost­probe erhalten.

Babyphone mit Kamera

Neben den Nur-Ton-Geräten gibt es Babyphones, die zum Ton auch ein Video vom Kind zeigen. Das kann hilf­reich sein, wenn sich das Baby beim Aufwachen nicht meldet oder im Schlaf laute Geräusche macht und den Eindruck erweckt, es sei wach. Die Videos der meisten Geräte sind jedoch nicht sehr scharf. Das beste Video-Babyphone im Test funk­tioniert gut und lässt sich simpel hand­haben. Seine Videos sind im Dunkeln verrauscht, das Kind ist aber zu erkennen. Die Reich­weite ist befriedigend.

Webcams ermöglichen hohe Reich­weite

Riesig ist die Reich­weite der smarten Baby-Webcams. Die Kameras verbinden sich über das Internet mit einer App auf dem Smartphone oder Tablet. Macht das Kind Rabatz, meldet sich die App im Ideal­fall und hält auf dem Telefon ein Video mit Ton bereit. Die Bilder vom Nach­wuchs sind über­all zu sehen, wo es eine Internet­verbindung gibt – ideal für Eltern, die eine längere Distanz über­brücken müssen.

Fremde können auf Baby-Filme zugreifen

Die smarten Webcams bergen aber auch Risiken. Wir haben versucht, die Baby­videos ohne Zugangs­berechtigung abzu­fischen – bei zwei von fünf Webcams ist es uns gelungen. Abge­sehen davon eignen sich diese Kameras ohnehin nicht für jedermann. Das Heimnetz­werk der Eltern muss etliche Voraus­setzungen erfüllen, damit die Webcams halb­wegs ordentlich arbeiten. Auch bei einem Strom- oder Internet­ausfall reagieren viele Geräte nicht so, wie es Eltern erwarten würden. Mehrere Kameras im Test legten dann selbst ein Schläfchen ein. Unsere Webcam-Erfahrungen sind also eher durch­wachsen.

Babyphones ohne Elektrosmog

Viele Eltern machen sich Sorgen um die elektromagnetische Strahlung, die Babyphones im Kinder­zimmer absondern. Wir haben die elektrische Feld­stärke der Geräte in einem Meter Abstand zum Babybett gemessen – und können Entwarnung geben: Keines der geprüften Babyphones kommt auch nur in die Nähe der laut Bundes-Immisions­schutz­gesetz zulässigen Grenz­werte.

Tipp: Je größer der Abstand vom Babybett, desto geringer die Belastung mit elektromagnetischen Feldern.

Nutzer­kommentare, die vor dem 23. Januar 2018 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung aus test 5/2015.

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