Babyphones Test

Babys Schlaf ist wohl­behütet. Nacht­wache beim Nach­wuchs halten viele Eltern mithilfe von Babyphones. Neben klassischen Geräten sind mitt­lerweile auch Webcams, Apps und schnurlose Fest­netztelefone im Einsatz. Doch einige Über­wachungs­systeme schlummerten in unserem Test selbst gern ein Ründ­chen. Von den Multimedia-Experten der Stiftung Warentest erfahren Eltern, auf welches System sie sich verlassen können. Im Test: 24 Geräte und Apps, sieben davon schneiden gut ab.

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TestBabyphonestest 05/2015
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Kein Babyphone ist perfekt

Das ideale Babyphone sollte zuver­lässig und stör­fest sein, eine ausreichend hohe Reich­weite haben, sich babyleicht bedienen lassen und wenig Elektrosmog verbreiten. Auf keines der 24 getesteten Über­wachungs­systeme treffen alle diese guten Eigenschaften voll zu. Deshalb sollten Eltern ihr Babyphone gezielt nach den Eigenschaften auswählen, die ihnen besonders wichtig sind. Getestet wurden 15 klassische Babyphones, 2 Baby-Webcams, 4 Babyphone-Apps und 3 schnurlose Fest­netztelefone mit Babyphone-Funk­tion (Preise: 52 bis 189 Euro). Alle 24 Systeme wurden gleichermaßen gründlich getestet; Tabellen mit Test­urteilen gibt es für die 15 klassischen Babyphones und die 2 Baby-Webcams. Zu den 4 Apps und 3 Schnurlos-Telefonen erhalten Sie ausführ­liche Test­kommentare.

Bild und Ton nicht berauschend

Klassische Babyphones mit Tonüber­tragung bestehen aus einem Sende- und einem Empfangs­gerät, via Funk werden Geräusche aus dem Kinder­zimmer über­mittelt. Mitt­lerweile senden diese herkömm­lichen Geräte auch Videos. Die Krux: Bei vielen klassischen Babyphones sind Klang und Bild nicht das Gelbe vom Ei. Verzerrte Stimmen und verrauschte Bilder waren im Test keine Seltenheit. Nur drei herkömm­liche Geräte hatten einen guten Klang, kein einziges glänzte mit guten Videos. Meist genügte die Qualität jedoch, um schnell zu prüfen, ob das Baby noch schläft.

Klassiker haben kurze Reich­weite

Ein echter Wermuts­tropfen ist die geringe Reich­weite der klassischen Babyphones. Mehr als ein paar Zimmer weit können sich Mama und Papa nicht vom Kind entfernen. Immerhin haben diese Geräte eine Reich­weitenkontrolle. Sie schlägt Alarm, wenn die Verbindung zwischen Sende- und Empfangs­gerät abbricht. Bei einigen Modellen im Test kommt es dabei jedoch zu Irrungen. Trotzdem sind die einfachen Geräte nicht von schlechten Eltern – sie arbeiten zuver­lässig.

Webcams und Apps zicken

Mit speziellen Apps lässt sich Babys Schlaf ebenfalls via Smartphone oder Tablet über­wachen. Im Kinder­zimmer wird eine Webcam oder ein mobiles Gerät platziert, das per App mit dem Smartphone oder Tablet der Eltern verbunden ist. Unlieb­same Über­raschungen hielten sowohl die zwei Baby-Webcams als auch die vier getesteten Babyphone-Apps bereit. Absolut zuver­lässig sind sie nicht. Ihr großes Plus ist die fast unbe­grenzte Reich­weite – dank Mobil­funk. Die ebenso nötige Internet­verbindung ist heikel. Nicht jeder möchte Bilder vom Kind ins Netz geben. Darum prüften die Tester auch, ob die untersuchten Apps kritische Daten sendeten.

Schnurlose Fest­netztelefone als Kompromiss

Geräte, die zuver­lässig sind und weit reichen, suchen Eltern wie die Nadel im Heuhaufen. Ein Kompromiss sind schnurlose Fest­netztelefone mit Babyphone-Funk­tion. Die rufen eine programmierte Telefon­nummer an, wenn das Baby laut wird. Sie funk­tionieren sicherer als Apps und haben eine unbe­grenzte Reich­weite, wenn das Eltern­telefon ein Handy ist. Ob sich die getesteten Fest­netztelefone als Babyphone eignen, lesen Sie nach dem Frei­schalten des Tests.

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