Test-Echo aus test 3/2009: Babymenüs: Hipp vor Landgericht gescheitert

Im Verfahren der Firma Hipp gegen die Stiftung Warentest hat das Landgericht München den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung abgelehnt. Hipp hielt die Aussage, dass die getesteten Babymenüs zu wenig Fett enthielten, und die Empfehlung, Eltern sollten deshalb einen Teelöffel Rapsöl beigeben, für verzerrend und irreführend. Damit läge der Fettgehalt über der zulässigen Höchstmenge von 40 Prozent Energie aus Fett. Das Gericht folgte jedoch der test-Argumentation, die Rezeptur ließe sich durch mehr Kohlenhydrate und Eiweiß so ändern, dass der Fettanteil der Menüs prozentual im Rahmen der Diät­verordnung bliebe. Das Urteil ist rechtskräftig (Az. 9  O 15399/08).

Im Test: 15 Babymenüs ab dem fünften Monat. Keines war mit Blick auf Energiegehalt und Nährwerte optimal.

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