Tipps

So isst Ihr Baby gesund

  • Stillen. Stillen Sie Ihr Kind die ersten sechs Monate möglichst komplett.
  • Eingewöhnen. Beginnen Sie frühestens im fünften Monat mit Brei. Starten Sie mit Karotten. Ein paar Tage später kommen Kartoffeln dazu, dann Fleisch oder Vollkornbrei.
  • Rapsöl. In den ersten Monaten brauchen Babys viele Kalorien. Das schnelle Wachstum kostet Energie. Ergänzen Sie die Fertigmenüs daher mit einem Teelöffel Fett. Rapsöl ist besonders geeignet: Hier stehen die Fettsäuren in einem günstigen Verhältnis.
  • Vitamin C. Die Babymenüs enthalten zu wenig Vitamin C. Geben Sie ein paar Löffel Saft oder püriertes Obst dazu. Vitamin C macht das Eisen in den Babymenüs besser verfügbar.
  • Schnell verbrauchen. Angebrochene Gläschen können Sie maximal zwei Tage Kühlschrank aufbewahren. Besser ist: Sie frieren den Rest ein, wenn Sie das Gläschen nicht sofort verbrauchen. Wärmen Sie einmal aufgewärmten Brei keinesfalls ein zweites Mal auf.
  • Milchbrei. Nach dem ersten Breimonat kann eine weitere Milchmahlzeit durch Brei ersetzt werden. Beste Wahl: ein Milch-Getreide-Brei. Im nächsten Monat kommt ein milchfreier Obst-Getreide-Brei als dritte Tagesmahlzeit hinzu.
  • Wenig Milch. Milch erschwert die Eisenverwertung. Geben Sie Ihrem Säugling im ersten Jahr keine Kuhmilch zu trinken. Ein paar Löffel für den Milchbrei sind dagegen kein Problem. Auch H-Milch enthält genügend wichtige Vitamine.
  • Kein Honig. Honig kann Botulismusbakterien enthalten. Für Säuglinge lebensgefährlich: Sie haben noch nicht genügend Abwehrkräfte. Erst ab einem Jahr ist Honig in kleinen Mengen kein Problem.

Babymenüs selber kochen

Die besten Komplettmenüs können Sie selbst kochen. Kaufen Sie dafür am besten Bio-Gemüse und Bio-Fleisch. Ein paar Tricks sparen Zeit.

  • Kochen und Einfrieren. Kochen Sie größere Mengen. Frieren Sie portionsweise ein. Dafür können Sie leere Breigläschen verwenden. Vorgekochter Brei hält sich in der Gefriertruhe bis zu zwei Monaten, im Kühlschrank nur einen Tag.
  • Fleisch. Rindfleisch enthält besonders viel Eisen. Auch Pute, Schwein oder Lamm sind ok.
  • Rezept mit Fleisch. Basiszutaten für den fünften bis siebten Monat: 20 Gramm Fleisch, 8 Gramm Rapsöl (zwei Teelöffel), 40 Gramm Kartoffeln, Reis oder gekochte Vollkornnudeln, 30 Gramm Vitamin-C-reicher Orangensaft und 90 Gramm Gemüse.
  • Gemüse. Starten Sie mit Karotten. Variieren Sie später mit Zucchini, Blumenkohl und Broccoli. Verzichten Sie auf Gemüse mit viel Nitrat wie zum Beispiel Spinat oder Fenchel.
  • Rezept ohne Fleisch. Ersetzen Sie die Fleischportion durch 10 Gramm Haferflocken plus 20 Gramm Wasser zum Quellen. Haferflocken liefern Eisen.
  • Würzen. Verzichten Sie auf Kräuter, Salz und Zucker. Gewürze sind für Kinder überflüssig. Viel Salz kann sogar schaden. Vorteil der vermeintlich faden Küche: Ohne die Zusätze lernt Ihr Kind den Eigengeschmack der Lebensmittel kennen.
  • Baukasten. Frieren Sie auch einzelne Menükomponenten ein. Eine Portion püriertes Fleisch kommt dann direkt aus der Gefriertruhe in den frisch gekochten Kartoffel-Gemüse-Brei.
  • Aufwärmen. Wärmen Sie tiefgefrorenen Brei kurz vor dem Füttern im Wasserbad oder in der Mikrowelle auf. Wichtig: Nur einmal erwärmen.

zurück zum Online-Test

Dieser Artikel ist hilfreich. 2337 Nutzer finden das hilfreich.