Babymenü selbst gemacht: Mageres Rindfleisch ist erste Wahl

Sie können Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei auch selbst machen. Fleisch in kleine Würfel schneiden, in wenig Wasser gar kochen. Das gewaschene, geschnittene Gemüse plus Kartoffeln hinzugeben und kochen lassen, bis alles weich ist. Pürieren, Saft und Öl unterrühren. Der Brei lässt sich auch gut portionsweise einfrieren. Im Kühlschrank hält er sich nur einen Tag.

Gemüse

Geeignet sind zum Einstieg Karotte, danach auch Zucchini, Blumenkohl und Brokkoli. Sie alle haben niedrige bis mittlere Nitratgehalte, sind nährstoffreich und gut verträglich. Verzichten Sie auf Gemüse mit viel Nitrat wie zum Beispiel Spinat oder Fenchel.

Kartoffeln

Durch Nudeln oder Reis ersetzbar, am besten in der Vollkornversion. Das ist am nährstoffreichsten.

Fleisch

Mageres Rindfleisch ist ideal, da es mehr Eisen und Zink liefert als beispielsweise Schwein und Geflügel. Beides kann, ebenso wie Lamm, aber ebenfalls verwendet werden.

Vitamin-C-reicher Saft

Orangensaft eignet sich gut. Er sollte rund 40 Milligramm Vitamin C pro 100 Milliliter enthalten, so wie mehrere Säfte in unserem letzten Test 7/06. Auch vitaminreiches Obst der Saison kann zu diesem Zweck verwendet werden.

Rapsöl

Es hat ein sehr günstiges Fettsäuren-Verhältnis und ist besonders gut für die Entwicklung des Babys.

Würzung

Verzichten Sie auf Kräuter, Salz und Zucker. So lernt das Kind den Eigengeschmack der Lebensmittel kennen. Viel Salz in der frühen Kindheit kann sich möglicherweise später negativ auf den Blutdruck auswirken.

Alternative

Wer vegetarisch kocht, bereitet den Brei aus 100 Gramm Gemüse, 50 Gramm Kartoffeln, 30 Gramm Saft oder Obstpüree, 20 Gramm Wasser, 8 Gramm Rapsöl sowie 10 Gramm Haferflocken. Sie liefern das wichtige Eisen (für Kinder mit 6 bis 8 Monaten).

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