Kinder lieben Süßes – und das ist selten gesund. Wer aber schon als Baby Bitteres auf der Zunge schmeckt, wird später eher andere Geschmacksrichtungen akzeptieren – und vielleicht weniger auf Süßes fliegen. Eine Studie des Monell-Zentrums in Philadelphia belegt: Säuglinge, denen für drei Monate eine leicht bitter schmeckende, hydrolisierte Ersatznahrung verabreicht wurde, akzep­tierten die bittere Kost auch zu einem späteren Zeitpunkt problemlos. Babys, die sie noch nie probiert hatten, lehnten sie strikt ab.

Tipp: Mütter, die stillen, sollten sich in jedem Fall auch geschmacklich abwechslungsreich ernähren. Denn in der Muttermilch finden sich viele Spuren von dem, was Mama zu sich nimmt. Knoblauch, Sellerie und Brokkoli können frühzeitig die Sinne des Säuglings anregen und spätere Vorlieben prägen.

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