Babyfon von Plus Schnelltest

Der beste Babysitter ist der Mensch. Doch nicht immer sind Mama oder Papa zur Stelle, wenn Baby unvorhergesehen aufwacht. Dann hilft ein Babyfon. Es überträgt alle Geräusche aus dem Schlafzimmer des Kindes: ins Nebenzimmer, zur Grillparty im Garten und bei Bedarf sogar zum Italiener an der Ecke. Plus verkauft diese Woche das Babyfon MBF 1111 für 19,99 Euro. test.de beschreibt, ob das Gerät als Babysitter taugt.

Lautes Rauschen

Das MBF 1111 verfügt über zwei Netzteile. Außerdem liegen der Packung drei Akkus für den mobilen Empfänger bei. Eltern können das Gerät somit ohne große Installation sofort benutzen. Die Übertragungsqualität der Töne ist allerdings nur mittelmäßig: Es brummt und rauscht. Die Stimmen sind aber noch gut erkennbar. Bei leisen Tönen bleibt das MBF 1111 still.

Reichweite überprüfen

Die Signale des MBF 1111 reichen relativ weit. Innerhalb eines Wohnhauses sollte es kein Problem sein, Töne auch in einer anderen Wohnung oder einem anderen Stockwerk zu empfangen. Weniger gut: Der Empfänger zeigt nicht an, wenn er den Kontakt zum Sender verliert oder der Sender gar nicht funktionsbereit ist. Eltern müssen daher die Funktion und Reichweite in jedem Fall selber ausprobieren. Tipp: Bringen Sie den Sender mit einem Radio zum Dauersenden und überprüfen Sie, ob der Empfänger an Ihrem Aufenthaltsort zuverlässig arbeitet.

Kein Dauersender

Das MBF 1111 startet die Übertragung erst, wenn sich im Kinderzimmer etwas regt. Das reduziert die elektromagnetische Strahlung. Zwar unterschreitet das Babyfon die Elektrosmog-Grenzwerte deutlich. Doch in der Nähe von Kleinkindern sind Elektrogeräte immer ein Risiko. Tipp: Stellen Sie den Sender mindestens einen Meter außerhalb der Reichweite der Kinderhände.

Achtung Nachbarbaby

Das Babyfon von Plus arbeitet mit Funk. Wie beim Radio überträgt es die Töne per Funkwellen auf einer bestimmten Frequenz. Problem: Senden mehrere Babyfone in der Umgebung auf gleicher Frequenz, kommt es möglicherweise zum Fehlalarm. Dann schreit Nachbars Baby aus dem Fon, während das eigene Kind seelenruhig schläft. In diesem Fall lässt sich das Babyfon aber leicht auf eine andere Frequenz umschalten. Störanfällig sind übrigens auch Babyfone anderer Hersteller. Ausnahmen sind Geräte wie das Philips SBC SC 484, die ihre Funkwellen digital übertragen.

test-Kommentar: Erfüllt seinen Zweck
Technische Daten und Ausstattung: Im Überblick

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