Babybrei im Test Nur 7 von 20 Gläschen sind empfehlens­wert

06.01.2021
Babybrei im Test - Nur 7 von 20 Gläschen sind empfehlens­wert
Babybrei selbst kochen oder fertig aus dem Gläschen füttern? Eltern können beides machen. 7 der 20 Babymenüs im Test sind gut. © Stiftung Warentest / Beate Theill

Mit fünf bis sieben Monaten fangen Säuglinge an, Brei zu essen – idealer­weise Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Der Mittags­brei darf aber auch Nudeln oder Reis enthalten. Die Stiftung Warentest hat 20 Fertigbreie im Gläschen getestet – neben Marken wie Hipp und Alete auch Eigenmarken von Drogerien wie dm und Ross­mann (Preise: 0,59 bis 1,25 Euro pro 190-Gramm-Gläschen). Sieben Babybreie im Test sind gut, darunter auch vegetarische. Viele Breie versorgen Babys aber nicht optimal mit Nähr­stoffen.

Babybrei im Test Testergebnisse für 20 Babybreie 01/2021

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Inhalt
Liste der 20 getesteten Produkte
Babybreie 01/2021
  • Alete Buttergemüse mit Kartoffeln und Hühnchen Hauptbild
    Alete Buttergemüse mit Kartoffeln und Hühnchen
  • Alete Spaghetti in Gemüsecreme mit Pute Hauptbild
    Alete Spaghetti in Gemüsecreme mit Pute
  • Alnatura Gemüse mit Süßkartoffeln und Huhn Hauptbild
    Alnatura Gemüse mit Süßkartoffeln und Huhn
  • Alnatura Kürbis mit Kartoffeln und Huhn Hauptbild
    Alnatura Kürbis mit Kartoffeln und Huhn
  • Alnatura Vegetarisches Menü Linsengemüse mit Couscous Hauptbild
    Alnatura Vegetarisches Menü Linsengemüse mit Couscous
  • Bebivita Gemüse und Hühnchen mit Reis Hauptbild
    Bebivita Gemüse und Hühnchen mit Reis
  • Bebivita Kartoffel-Püree mit Gemüse und Hackfleisch Hauptbild
    Bebivita Kartoffel-Püree mit Gemüse und Hackfleisch
  • Bebivita Rahmkartoffeln mit Karotten und Hühnchen Hauptbild
    Bebivita Rahmkartoffeln mit Karotten und Hühnchen
  • dm Babylove Karotten mit Süßkartoffeln & Rind Hauptbild
    dm Babylove Karotten mit Süßkartoffeln & Rind
  • dm Babylove Tomaten-Gemüse mit Nudeln Hauptbild
    dm Babylove Tomaten-Gemüse mit Nudeln
  • dmBio Fenchel-Pastinake mit Couscous & Huhn Hauptbild
    dmBio Fenchel-Pastinake mit Couscous & Huhn
  • Hipp Bio-Schinkennudeln mit Tomaten & Karotten Hauptbild
    Hipp Bio-Schinkennudeln mit Tomaten & Karotten
  • Hipp Spaghetti Bolognese Hauptbild
    Hipp Spaghetti Bolognese
  • Hipp Vegetarisches Menü Couscous-Gemüse-Pfanne Hauptbild
    Hipp Vegetarisches Menü Couscous-Gemüse-Pfanne
  • Holle Karotten, Kartoffeln & Rind Hauptbild
    Holle Karotten, Kartoffeln & Rind
  • Milasan Bio Buttergemüse mit Hühnchen Hauptbild
    Milasan Bio Buttergemüse mit Hühnchen
  • Milasan Bio Karotten, Kartoffeln mit Rindfleisch Hauptbild
    Milasan Bio Karotten, Kartoffeln mit Rindfleisch
  • Müller Beauty Baby Tomaten Gemüse Pasta Hauptbild
    Müller Beauty Baby Tomaten Gemüse Pasta
  • Rossmann Babydream Buntes Gartengemüse mit Nudeln Hauptbild
    Rossmann Babydream Buntes Gartengemüse mit Nudeln
  • Rossmann Babydream Kürbis mit Reis und Huhn Hauptbild
    Rossmann Babydream Kürbis mit Reis und Huhn

Vier preisgüns­tige Babybreie unter den Besten

Nach vier bis sechs Monaten, in denen Babys ausschließ­lich Muttermilch oder Säuglings­nahrung aus der Flasche trinken, ist es Zeit für Neues: Sie brauchen nun mehr Energie und Nähr­stoffe. Beides liefert ein herz­hafter Brei – selbst gekocht oder fertig aus dem Glas. Die Stiftung Warentest hat 20 solcher Babymenüs auf Schad­stoffe sowie Keime untersucht, ihre Zusammenset­zung analysiert und ihre Etiketten geprüft. Einen eindeutigen Testsieger gibt es nicht, Eltern können aber zwischen sieben guten Breien wählen. Vier davon kosten weniger als einen Euro pro Gläschen.

Das bietet der Babybrei-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse.
Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für 20 Babybreie im Gläschen, auch Babymenüs genannt. Darunter sind Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breie, aber auch Varianten mit Nudeln, Reis und Couscous sowie Breie ohne Fleisch. Getestet haben wir bekannte Marken wie Hipp, Alete und Bebivita sowie Handels­marken von dm, Ross­mann oder Alnatura. 17 Produkte tragen ein Biosiegel.
Kauf­beratung.
Sind die teuersten auch die besten Babybreie? Welche versorgen Babys gut mit gesunden Fetten und wichtigen Mineralstoffen wie Eisen oder Zink? Unser Testbe­richt nennt ernährungs­physiologische Besonderheiten der Babybreie im Test und wichtige Nähr­stoff­gehalte. So können Sie verschiedene Gläschenbreie vergleichen.
Tipps und Hintergrund.
Wir sagen, wie sich Fertigbreie verbessern lassen und wie Eltern einen gesunden Mittags­brei selbst kochen können. Sie lesen, ab wann Sie Beikost füttern können und ab wann sich welche Breisorte empfiehlt. Eine Ernährungs­wissenschaft­lerin erklärt, wie Babys genug Eisen und Jod bekommen und was von einer komplett vegetarischen Baby­ernährung zu halten ist.
Heft­artikel.
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Diese Vielfalt steckt in den getesteten Babygläschen

Babybrei im Test - Nur 7 von 20 Gläschen sind empfehlens­wert
Verschiedenes Gemüse, meist auch Getreide­produkte und Fleisch: Manche Zutaten sind oft vertreten, andere selten. Fast alle Breie enthalten Rapsöl, manche auch Milch­produkte und Gewürze. © Getty Images / Catherine Delahaye (M)
  • 17-mal Möhre. Ohne klassische Karotte kommt fast kein Brei aus.
  • 6-mal Pasta. Etwa jeder dritte hat Nudeln. Auch Reis und Couscous sind beliebt.
  • 2-mal Zucchini. Grünes Gemüse ist selten drin, Spinat und Brokkoli nur einmal.
  • 15-mal Fleisch. Rind liefert am meisten wert­volles Eisen. Oft ist auch Huhn im Brei.
  • 8-mal Kartoffel. Sie sättigt und ist bekömm­lich.
  • 2-mal Kürbis. Er ist eine gut verdauliche Alternative zu Karotten.

Wenig Eisen ist ein Problem im Babybrei-Test

Da Fett eine gute Energiequelle für Babys ist, sollte viel davon im Brei enthalten sein, vor allem ungesättigte Fett­säuren aus Pflanzenöl. Das bieten fast alle Babygläschen im Test. Viele könnten dennoch eine bessere Nähr­stoff­zusammenset­zung haben. So enthalten 13 der 20 Babymenüs wenig Eisen. Der Mineralstoff ist der Haupt­grund, warum Ernährungs­wissenschaftler Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei als erste Breisorte empfehlen: Die vor der Geburt angelegten Eisen­vorräte des Kindes sind bis zum zweiten Lebens­halb­jahr meist aufgebraucht. Gleich­zeitig ist sein Bedarf sehr hoch.

Drei vegetarische Mittags­breie sind gut

Fleisch liefert viel Eisen. Der Körper kann es zudem besser verwerten als solches aus Pflanzen. Im Test schneiden vier Breie mit Fleisch und drei Mittags­breie ohne Fleisch gut ab. Manche Veggie-Menüs liefern sogar mehr Eisen als die meisten mit Fleisch – dank Amaranth oder Linsen, die reich an Eisen sind. Eltern sollten vegetarischen Breien etwas Orangensaft oder Obst­püree zugeben. Das Vitamin C darin verbessert die Aufnahme pflanzlichen Eisens. Auch der Milch-Getreide-Brei, den Eltern in der Regel abends füttern, liefert etwas Eisen. In unserem Milch-Getreide-Brei-Test fanden wir in einigen Produkten aber reichlich Zucker oder Schad­stoffe.

Tipp: Viele weitere Tipps zum Thema Baby­ernährung finden Sie in unserem Special Babyernährung im ersten Jahr.

Furan und Nitrat in Babygläschen

Baby­kost muss praktisch frei von Pestizid­rückständen sein – wir fanden auch keine, aber Spuren von Furan in allen Babymenüs. Der Schad­stoff bildet sich beim Sterilisieren der Fertigbreie. Da er in Gläschen mit Gemüsebrei als unver­meid­bar gilt und die gemessenen Gehalte nied­rig sind, bewerten wir die Funde mit Befriedigend. Eltern sollten die Breie im offenen Gläschen im Wasser­bad erwärmen und dabei umrühren: So verflüchtigt sich ein Teil des Furans. Nur ein Brei ist im Schad­stoff­urteil ausreichend: Er schöpft den strengen Höchst­gehalt für Nitrat zu etwas mehr als der Hälfte aus.

Nutzer­kommentare, die vor dem 16. Dezember 2020 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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