Baby Foot Easy Pack von Liberta Socken gegen Hornhaut

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Baby Foot Easy Pack von Liberta - Socken gegen Hornhaut
© Stiftung Warentest

Socken anziehen und abwarten – so einfach soll es sein, verhornte Fußsohlen loszuwerden. Das Baby Foot Easy Pack (mitt­lerer Onlinepreis: ca. 24 Euro) soll Anwende­rinnen „babyzarte Füße“ in zwei bis drei Wochen bescheren – das verspricht der japa­nische Anbieter Liberta. test hat das Versprechen über­prüft – Ergebnis: Fußpflege mit Baby Foot braucht Zeit und ist nicht billig. Eine Wirkung ist sicht­bar, zu viel erwarten sollte man aber trotzdem nicht.

Mit Frucht­säure gegen Hornhaut

Das Baby Foot Easy Pack von Liberta besteht aus zwei folien­artigen Kunst­stoff­socken, die nur einmal angewendet werden können. Die Innenseite der Socken ist mit einem Frucht­säuregel über­zogen. Durch die Frucht­säure soll sich nach ein- bis zwei­stündigem Tragen der Socken verhärtete Haut nach und nach von den Füßen lösen. Bis die Füße danach „babyzart“ sind, müssten sich Anwender allerdings noch etwa zwei bis drei Wochen gedulden, heißt es in der Gebrauchs­anweisung.

Versprechen nur teil­weise einge­löst

Die Stiftung Warentest hat die Anti-Hornhautso­cken von zehn Probandinnen anwenden und das Ergebnis bewerten lassen. Außerdem haben drei Expertinnen die Füße der Probandinnen vor und nach dem Test beur­teilt. Die Fußsohlen unserer Probandinnen waren vor Test­beginn deutlich verhornt und rau. Zwei Wochen nach der Anwendung von Baby Foot Easy Pack waren die Füße fast aller Test­personen nur noch leicht verhornt und weniger rau. Wie vom Anbieter versprochen, hatte sich verhärtete Haut in diesem Zeitraum teil­weise abge­löst. Geschmeidig­keit und Aussehen verbesserten sich, die Rauigkeit nahm ab. Auf babyzarten Sohlen verließen die Probandinnen das Prüf­labor jedoch nicht.

Keine unerwünschten Haut­re­aktionen

Unerwünschte Haut­re­aktionen traten bei den zehn Probandinnen nicht auf. Alle Anwende­rinnen vertrugen die Frucht­säure gut. Bei einer Test­person tat sich allerdings gar nichts: Offen­bar sprach ihre Haut auf die Frucht­säure nicht an und die Hornhaut löste sich demzufolge auch nicht vom Fuß. Bei den übrigen neun Probandinnen verbesserte sich der Zustand der Füße sicht­bar.

Tipp: Wer seine Füße pflegen und sie herz­eigbar machen möchte, kann zu Hause einiges dafür tun. In unserem Fußpflege-Special finden sich Informationen zur richtigen Anwendung von Bims­stein, Hornhautfeile und Co. Auch Cremen kann dazu beitragen, dass verhornte Sohlen wieder weich werden. Diabetiker sollten zur medizi­nischen Fußpflege beim Podologen gehen.

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