Ab dem 5. bis zum 10. Monat

Ab dem 5. Monat: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

Frühestens ab dem 5. Monat, aber spätestens mit Beginn des 7. Monats sollte das Baby seinen ersten Brei bekommen. Ist es nach dem Stillen öfter noch hung­rig, kann das ein Zeichen dafür sein, dass es bereit ist für die sogenannte Beikost. Der aller­erste Brei sollte aus Gemüse bestehen. Karotten eignen sich gut, da sie leicht süßlich schme­cken. Leidet das Baby danach an sehr hartem Stuhlgang, sind Zucchini, Kürbis oder Pastinaken besser geeignet. Klappt das Essen des Gemüsebreis vom Löffel gut, können nach einigen Tagen pürierte Kartoffeln dazu­kommen. Am Anfang essen Babys erfahrungs­gemäß nicht viel Brei, so dass sie anschließend noch gestillt werden oder die Flasche bekommen. Allmählich ersetzt der Brei aber eine Milchmahl­zeit komplett. Eltern können dann zu einem voll­ständigen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei übergehen und anschließend ein- bis zweimal pro Woche zu einem Gemüse-Kartoffel-Fisch-Brei. Diese Breie enthalten viel Eisen und Zink, Jod und essenzielle Fett­säuren sowie Vitamine. Vegetarisch ernährte Babys bekommen Gemüse-Kartoffel-Getreide-Breie. Zu welcher Tages­zeit das Baby den Brei bekommt, ist nicht so wichtig. Bewährt hat sich für den Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei die Mittags­zeit. Den restlichen Tag über trinkt das Baby weiter Mutter- oder Fertigmilch. Dabei ist Säuglings­milch mit „2“ oder „3“ im Namen aus ernährungs­physiologischer Sicht nicht notwendig. Die Erst­milch zum Anrühren mit „1“ oder „Pre“ eignet sich auch noch nach Einführung des Breis für das ganze erste Jahr.

Ab dem 6. Monat: Milch-Getreide-Brei

Einen Monat nach dem ersten Brei ersetzt ein Milch-Getreide-Brei eine weitere Still­mahl­zeit, etwa am Abend. Er liefert Eiweiß und viele Mineralstoffe, speziell Kalzium. Der Brei kann mit Säuglings­milch, aber auch mit Kuhmilch mit 3,5 Prozent Fett angerührt werden. Größere Mengen Milch, etwa zum Trinken aus der Tasse, sollten Kinder aber erst gegen Ende des ersten Lebens­jahres bekommen. Auch Quark und Jogurt sind wegen ihres relativ hohen Eiweiß­gehaltes jetzt noch nicht zu empfehlen. Fertigbrei mit Keks und Schokolade ist im ersten Lebens­jahr nicht ratsam, weil sich die Babys damit schon unnötig an Süßes gewöhnen.

Ab dem 7. Monat: Getreide-Obst-Brei

Einen Monat später fällt noch eine weitere Still­mahl­zeit weg, statt­dessen gibt es nun Getreide-Obst-Brei. Er sorgt für weitere Vitamine. Zusätzlich sollte das Kind nun zu jedem Brei Wasser oder für Säuglinge geeigneten Tee ohne Zucker zu trinken bekommen. Säfte sollten Babys nur verdünnt mit Wasser trinken.

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