BWF-Stiftung „Verbraucher­schutz­anwalt“ angeklagt

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BWF-Stiftung - „Verbraucher­schutz­anwalt“ angeklagt
Viele „Gold­barren“ im BWF-Tresor waren nicht echt. © Fotolia / psdesign1

Ausgerechnet ein Rechts­anwalt mit dem Fach­gebiet Verbraucher­schutz ist einer der sechs Angeklagten im Prozess um die BWF-Stiftung in Berlin: Thomas Schulte aus Berlin. Er soll den Verantwort­lichen bei ihrem dubiosen Geschäfts­modell geholfen haben. Die Stiftung warb damit, seine Kanzlei sei für die „Über­wachung“ zuständig.

Zwischen 2011 und 2015 verkaufte die BWF-Stiftung an etwa 6 000 Anleger für knapp 55 Millionen Euro Gold und versprach, es später teurer zurück­zukaufen. Das war ihr nicht erlaubt – ein Grund, warum sie 2014 auf unsere Warn­liste kam. Viele „Gold­barren“ waren zudem nicht echt – schlecht für die Anleger.

Schulte betonte 2015, nur anwalt­lich beraten zu haben. Er sei von der Schließung der Stiftung über­rascht worden.

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