Nur etwa 320 Kilogramm von insgesamt 4,7 Tonnen Gold der Berliner Wirt­schafts- und Finanz­stiftung (BWF) sind laut Staats­anwalt­schaft Berlin echt. Anleger, die bei der BWF in Gold investiert haben, werden deshalb nur einen geringen Teil ihres Geldes zurück­bekommen.

Finanztest hatte das dubiose Geschäfts­modell der BWF-Stiftung bereits Ende 2014 auf seine Warnliste gesetzt.

Geschädigte sollten prüfen, ob sie Schaden­ersatz geltend machen können, rät Fach­anwalt Markus Feck von der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen. Berater könnten wegen Falsch­beratung, Vermittler wegen fehler­hafter Aufklärung und Wirt­schafts­prüfer wegen fehler­hafter Testate über die Echt­heit des Goldes in Anspruch genommen werden. Mehr zum Insolvenz­verfahren finden Sie unter bbl-law.de/verfahren/bwf-stiftung. Zur Vorgeschichte lesen Sie unsere Meldung Die Goldstiftung soll betrogen haben.

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