Azofarbstoffe in Textilien Meldung

Noch immer gelangen Textilien in den Handel, die mit verbotenen Azofarbstoffen behandelt wurden. Das berichtet der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE). In Stichproben wiesen Händler in etwa einem Prozent der Artikel Azofarbstoffe in nicht zulässigen Mengen nach. Solche Farbstoffe können Krebs erzeugende Amine abspalten. Die Ware ging zurück an die Lieferanten.

Rund 85 Prozent der beanstandeten Ware stammte aus dem Inland. Unter den Lieferanten befand sich laut BTE auch eine ganze Reihe bekannter Namen. Vor allem Lederbekleidung und dunkle Textilien waren betroffen. Die Untersuchung unterstreicht die Forderung nach besseren Kontrollen. Auch die Hersteller müssen die ihnen gelieferten Stoffe besser überprüfen. Kunden sollten neue Textilien, besonders dunkle, vor dem ersten Tragen waschen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 310 Nutzer finden das hilfreich.