Betreiber von Wasch­straßen haften nicht für Schäden, die andere Auto­fahrer zu verantworten haben. Das hat der Bundes­gerichts­hof entschieden (Az. VII ZR 251/17). Geklagt hatte der Besitzer eines BMW. Sein Wagen war in der Wasch­anlage gegen den Mercedes vor ihm gestoßen. Dessen Fahrer hatte gebremst und sein Wagen sprang dadurch aus der Führungs­schiene der Wasch­straße heraus und blieb stehen. Zwar habe der Anlagen­betreiber eine Schutz­pflicht, aber er müsse nicht für jeden denk­baren Fall Vorsorge treffen, begründeten die Bundes­richter ihr Urteil. Es reiche aus, wenn er Auto­fahrer klar und deutlich über die Benut­zung informiere. Mache ein Auto­fahrer dennoch etwas falsch, hafte er selbst für den daraus folgenden Schaden.

Dieser Artikel ist hilfreich. 4 Nutzer finden das hilfreich.