Autoversicherungen Meldung

Preisvergleiche bei der Kfz-Versicherung lohnen sich. Unser Computer findet günstige Angebote.

Das gab es noch nie: Ein Autoversicherer geht pleite. Rund 50 000 Kunden mit Versicherungsschutz bei Ineas oder LadyCarOnline mussten sich im Sommer einen neuen Versicherer suchen – was jedoch kein Problem war: Die Konkurrenz stürzte sich förmlich auf sie, mehrere Gesellschaften boten Sofortschutz an. Der Wettbewerb am Markt ist hart und gut für die Kunden: Seit sechs Jahren sinken die Haftpflichtprämien. Was aber bleibt, sind die großen Preisunterschiede. Wer aus einem teuren Vertrag aussteigt, kann über die Hälfte sparen. Dabei ändert sich das Gefüge jedes Jahr. Einige Anbieter erhöhen die Preise, andere haben Spielraum nach unten.

Preisbewusste Kunden müssen daher jedes Jahr aufs Neue vergleichen. Das liegt auch daran, dass Billiganbieter Neukunden gern mit niedrigen Prämien ködern, dann aber schon im nächsten Jahr mehr verlangen. Wer alle Sparmöglichkeiten ausschöpfen will, kündigt den bestehenden Vertrag zum Jahresende und hat dann als Neukunde die Auswahl – auch beim alten Versicherer. Oft reicht schon ein Anruf und ein Hinweis auf die beabsichtigte Kündigung, um den Neukundentarif zu bekommen.

Die meisten Verträge sehen vor, dass die Kündigung bis 30. November beim Versicherer sein muss. Sie gilt dann zum 31. Dezember. Weitere Sparmöglichkeiten:

Internetanbieter: Viele große Versicherer haben Onlinetöchter gegründet. Sie arbeiten ohne Zweigstellennetz und sind deshalb oft billiger als die Filialmutter. Der Kontakt läuft per E-Mail oder Telefon.

Werkstattbindung: Wer sich verpflichtet, mit Kaskoschäden nur in Werkstätten zu gehen, die der Versicherer vorgibt, kann etwa 10 bis 20 Prozent Prämie sparen.

Kasko: Die Vollkasko empfiehlt sich für neue oder teure Autos. Für ältere reicht die Teilkasko, die vor allem Diebstahlschutz bietet. Bei sehr alten Pkw ist auch das nicht mehr nötig, da sie kaum gestohlen werden.

Anfänger: Viele Anbieter stufen Anfänger mit 140 Prozent ein, wenn auch die Eltern ihr Auto bei ihnen versichert haben. Alternative: Das Auto als Zweitwagen der Eltern anmelden. Wenn die später bestätigen, dass Sohn oder Tochter gefahren sind, erhalten diese eine günstige Schadenfreiheitsklasse, wenn sie den Wagen auf eigenen Namen versichern.

Begleitetes Fahren: Das macht inzwischen jeder zweite Fahranfänger. Eine Studie des Verkehrsministeriums zeigt, dass die Teilnehmer anschließend 22 Prozent weniger Unfälle und 20 Prozent weniger Verkehrsverstöße verursachen als Gleichaltrige, die den Führerschein ohne begleitetes Fahren gemacht haben. Viele Versicherer geben deshalb Rabatt. 2011 wird das begleitete Fahren bundesweit Gesetz.

Analyse Kfz-Versicherung : Günstige Tarife für Ihr Fahrzeug

Tipps für den Fragebogen

Wild: Üblicherweise sind Unfälle mit Haarwild mitversichert – Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse, Hasen. Die Erweiterung umfasst Pferde, Rinder, Hunde, Katzen, bei einigen Anbietern auch alle Tiere.

Rabattschutz: Meist gegen Beitragszu- schlag erlaubt der Versicherer einen oder mehrere Schäden, ohne den Kunden zurückzustufen oder den Beitrag zu erhöhen.

Selbstbeteiligung: Schäden bis zu der gewählten Höhe muss der Versicherte selbst tragen. Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger ist der Jahresbeitrag.

Fahrlässigkeit: Hat der Fahrer den Schaden grob fahrlässig verursacht, wird üblicherweise nur ein Teil ersetzt. Doch einige Versicherer bieten an, den Schaden auch dann voll zu übernehmen – nicht aber bei Alkohol, Drogen oder Diebstahl.

Neuwert: Meist wird bei neuen Autos nur der Zeitwert ersetzt – und der kann schon nach wenigen Wochen deutlich unter dem Kaufpreis liegen. Viele Tarife zahlen in den ersten 12 oder 24 Monaten den Neuwert.

Persönliches: Diese Angaben sind wichtig, weil viele Gesellschaften bei bestimmten Merkmalen Rabatt gewähren, zum Beispiel wenn nur der Kunde den Wagen fährt, wenn eine Bahncard vorhanden ist, eine eigene Immobilie oder eine Garage.

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