Auto­versicherung Rück­stufung nach Unfall – so langen Versicherer zu

Auto­versicherung - Rück­stufung nach Unfall – so langen Versicherer zu
Unfall­schaden. Es lohnt sich, bei der Wahl einer Auto­versicherung auch auf die Rück­stufungs­regeln zu achten. Die unterscheiden sich zum Teil deutlich. © picture alliance / Julian Stratenschulte/dpa

Nach dem Unfall zahlt der Kfz-Versicherer erst für den Schaden, stuft aber dann den Schadenfrei­heits­rabatt des Versicherten zurück – wie weit zurück, hängt vom Tarif ab.

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Das Wichtigste in Kürze

Darauf sollten Sie achten

Rück­kauf.
Wenn Sie einen Unfall verursacht haben, lassen Sie zunächst Ihren Kfz-Versicherer den Schaden zahlen. Sie haben anschließend meist sechs Monate Zeit zu über­legen, ob es sich lohnt, die Rück­stufung durch einen Schadenrück­kauf zu vermeiden.
Rabatt­schutz.
Mit einem Rabatt­schutz können Sie die Rück­stufung vermeiden. Diese Zusatz­leistung zur Auto­versicherung ist zwar teuer, kann sich aber lohnen, denn die Kosten einer Rück­stufung nach einem Unfall liegen über die Folge­jahre oft bei mehreren Tausend Euro. Achtung: Die per Rabatt­schutz erfolgte Sonder­einstufung muss bei einem Versicherer­wechsel vom neuen Versicherer nicht akzeptiert werden.
Rabattretter.
Wenn Sie seit Jahren beim selben Versicherer sind, haben Sie eventuell einen älteren Vertrag mit kostenlosem Rabattretter. In solchen Fällen ist es häufig ratsam, im Altvertrag zu bleiben und den Anbieter nicht zu wechseln.
Günstig.
Eine Kfz-Versicherung, die sowohl preisgünstig ist als auch nach einem Unfall moderat zurück­stuft, finden Sie so: Unser Kfz-Versicherungsvergleich nennt mehrere güns­tige Angebote für Ihren individuellen Versicherungs­bedarf. Aus dieser Liste können Sie sich anschließend mit unserem kostenlosen Grenzwertrechner die Tarife mit moderater Rück­stufung heraus­suchen. Viele weitere Informationen zur Auto­versicherung finden Sie auf unserer Themenseite Autoversicherung.

Zwei Blech­schäden – macht 800 Euro

Wer einen Unfall baut, muss bei der eigenen Kfz-Versicherung einen kräftigen Preis­sprung hinnehmen. Oft ist die nächste Jahres­rechnung mehrere Hundert Euro teurer. Und auch in den Folge­jahren wird der Beitrag höher ausfallen. Der Grund liegt im System des Schadenfrei­heits­rabatts. Mit diesem Preis­nach­lass belohnen Versicherer Auto­fahrende, die unfall­frei bleiben. Je länger sie ohne Schaden sind, desto güns­tiger wird ihr Vertrag. Nach jedem Jahr kommt man in eine güns­tigere SF-Klasse, pro Jahr eine Stufe. Nach 15 Jahren zum Beispiel ist es die SF 15, nach 35 Jahren in der Regel die SF 35. Viele Tarife gehen auch bis SF 50.

Jedes Jahr eine Stufe besser

Jeder Stufe ist ein Prozent­satz zuge­ordnet. Ein Satz von 50 Prozent beispiels­weise – er wird oft nach zwei bis drei unfall­freien Jahren erreicht – bedeutet, dass der Kunde die Hälfte des Grund­beitrags zahlt. Dieses System ist in fast allen Tarifen gleich. Unterschiedlich ist, wie viele SF-Klassen die einzelnen Tarife haben und welche Prozente sie den SF-Klassen zuordnen. Doch die Abweichungen sind häufig nur gering. In SF 15 berechnet zum Beispiel die Huk Coburg in der Kfz-Haft­pflicht 28 Prozent, die Gothaer 31 Prozent.

Basis­tarife oft besonders teuer

Der Unterschied wirkt gering, macht sich aber in Euro und Cent deutlich bemerk­bar. Denn der Mehr­beitrag wird so lange fällig, bis der Kunde endlich in der jeweils güns­tigsten SF-Klasse ange­kommen ist, häufig der SF 50. Im Ergebnis liegen die Mehr­kosten oft beim Vier- bis Fünf­fachen des bisherigen Jahres­beitrags, teils auch mehr.

Erstaunliche Unterschiede bei der Rück­stufung

Große Unterschiede gibt es beim Rück­stufen. Nach einem Unfall geht es nicht lediglich eine Stufe zurück, sondern gleich mehrere. Um wie viele, ist je nach Versicherer und Tarif unterschiedlich. Einige langen kräftig zu, andere begnügen sich mit moderateren Schritten. Wir haben untersucht, wie stark die einzelnen Tarife zurück­stufen: Wie lange brauchen Auto­fahrende, die in Kfz-Haft­pflicht oder Voll­kasko in der SF 15 sind, bis sie nach einem Unfall wieder ihre bisherige SF-Klasse erreicht haben?

21 Jahre lang Aufpreis oder nur 10 Jahre

Die meisten Anbieter stufen in der Kfz-Haft­pflicht aus SF  15 in SF  7 zurück. Andere schi­cken Versicherte nach einem Schaden sogar in die SF 6 oder SF 5, teils sogar in die SF 4 oder SF 3. Von SF 7 braucht man acht schadenfreie Jahre zurück in die SF 15, von SF 3 sogar zwölf Jahre. Ein Blick auf die Prozentsätze, die diesen SF-Klassen zuge­ordnet sind, offen­bart ähnlich große Unterschiede. Bei einige Tarifen macht die Rück­stufung in Haft­pflicht heftige 21 Prozent­punkte aus, bei anderen sind es nur 6. Noch größer sind die Unterschiede in der Voll­kasko: Auto­fahrende in SF 40 sind nach einem Unfall­schaden in einem moderaten Tarif schon nach 10 Jahren wieder in ihrer früheren SF Klasse 40. In anderen Tarifen zahlen sie 21 Jahre lang den höheren Beitrag.

Rück­stufung greift nicht in der Teilkasko

Noch teurer wird es, wenn in einem Jahr zwei oder noch mehr Unfälle passieren. Dann landet man oft in der SF 1/2, nur zwei Stufen besser als ein Führer­scheinneuling. Die Rück­stufung greift nur in der Kfz-Haft­pflicht- und in der Voll­kasko­versicherung, nicht in der Teilkasko. Dort gibt es keine SF-Klassen. Der Grund: Die Teilkasko deckt in erster Linie Schäden, die jemand durch die individuelle Fahr­weise nicht beein­flussen kann, etwa solche durch Sturm, Hagel, Brand und Diebstahl. Diese Schäden treffen Vorsichtige ebenso wie Raser.

Versicherer stufen bei Basis­tarifen stärker zurück

Viele Versicherer bieten nicht nur einen Tarif, sondern gleich mehrere Varianten: oft eine Basis­version, einen Komfort­tarif mit etwas besseren Leistungen und ein teures Premium­angebot. Unser Vergleich zeigt: In den preisgüns­tigen Basis­tarifen stufen einige Versicherer stärker zurück als in den Premium­varianten.

Unser Gratis­rechner hilft

Komplizierte Berechnung. Die Unterschiede machen deutlich: Es ist sinn­voll, bei der Auswahl eines Kfz-Tarifs auch auf die Rück­stufung zu achten. Das Problem ist nur: Dafür müsste man bei allen Anbietern, die preislich für sie infrage kommen, ins Klein­gedruckte schauen und mühsam die Rück­stufungs­tabellen studieren sowie den Jahres­beitrag ausrechnen. Denn letzten Endes kommt es nicht auf die SF-Klasse und den prozentualen Beitrags­satz an, sondern allein auf den Jahres­beitrag.

Rück­stufungs­rechner nutzen. Einfacher geht es mit unserem kostenlosen Rückstufungsrechner Autoversicherung. Das Programm nennt den Betrag, bis zu dem es sich lohnt, den Schaden selbst zu bezahlen. Damit lassen sich auch die finanziellen Folgen eines Schadens in verschiedenen Tarifen durch­spielen.

Aktuelle Bedingungen. Wir haben den Rechner mit den aktuellen Bedingungen der Auto­versicherer über­arbeitet. Achtung: Wer bereits seit Jahren beim selben Versicherer ist, sollte nach­schauen, ob die Rück­stufungs­bedingungen im Vertrag denen entsprechen, die der Versicherer für aktuelle Policen zugrunde legt.

Rück­stufung vermeiden

Es gibt drei Wege, eine Rück­stufung zu vermeiden: Versicherte können den Schaden zurück­kaufen, sie können eine Police mit Rabatt­schutz abschließen oder von einem Vertrag mit Rabattretter profitieren.

Weg 1: Schadenrück­kauf

Selber zahlen. Selbst zahlen. Vor allem bei kleinen Unfällen ist es häufig güns­tiger, den Schaden nicht vom Versicherer regulieren zu lassen, sondern aus eigener Tasche zu zahlen. Denn für die Rück­stufung nach einem Unfall spielt es keine Rolle, wie hoch der Schaden insgesamt ausfällt. Egal ob es nur ein kleiner Kratzer für 200 Euro ist oder ein Totalschaden für 20  000 Euro: Wenn der Versicherer zahlt, stuft er den SF-Rabatt zurück. In unserem Online­rechner wird der Grenz­wert genannt, bis zu dem es güns­tiger ist, selbst zu zahlen. Sonst zahlt jemand über die folgenden Jahre hinweg insgesamt mehr an Zusatz­beitrag für die Versicherung als der Schaden gekostet hat. Liegt der Schaden dagegen über dem Grenz­wert, sollte man die Regulierung dem Versicherer über­lassen.

Sechs oder zwölf Monate Zeit. Ob sie selbst zahlen oder nicht, müssen Auto­fahrende nicht direkt nach dem Unfall entscheiden. In der Praxis ist es sogar besser, zunächst alles über die Versicherung laufen zu lassen. Die Entscheidung kann man später treffen. In den meisten Kfz-Haft­pflicht­versicherungen steht, dass nach einem Unfall sechs oder zwölf Monate bleiben für einen „Schadenrück­kauf“, oft auch bis zum Jahres­ende. In der Voll­kasko gibt es aber auch Tarife ohne Schadenrück­kauf. Die Versicherer informieren oft nur zu Schäden, die 1000 Euro nicht über­steigen.

Scherereien vermeiden. Die Versicherung in Vorleistung treten zu lassen, ist vor allem deshalb günstig, weil zu dem Zeit­punkt, an dem sie die Schaden­regulierung abschließt und zahlt, im Regelfall auch die Endsumme fest­steht. Folge­kosten, die eventuell direkt nach dem Unfall noch nicht absehbar waren, sind dann meist berück­sichtigt. Damit sind Kunden und Kundinnen auf der sicheren Seite. Weiterer Vorteil: Sie müssen sich gar nicht erst mit eventuell über­zogenen finanziellen Forderungen des Unfall­opfers auseinander­setzen. Das ist dann Aufgabe der Versicherungs­gesell­schaft. Verlangen Geschädigte zu viel, lehnt sie dies ab. Notfalls geht sie dafür auch vor Gericht – auf eigenes Kostenrisiko. Außerdem bleiben auf diese Weise sechs Monate Zeit, um das Geld für den Rück­kauf anzu­sparen.

Weg 2: Rabatt­schutz gegen Aufpreis

Schadenfrei­heits­klasse versichern. Weil viele Betroffene sich über die teure Rück­stufung nach einem Schaden ärgern, bieten die meisten Auto­versicherungen einen Rabatt­schutz an. Das ist gewissermaßen eine Versicherung für die bereits erreichte SF-Klasse. Wer einen Unfall verursacht, muss keine Rück­stufung des Vertrags hinnehmen, die Schadenfrei­heits­klasse bleibt gleich. Dieser Schutz kostet allerdings einen zusätzlichen Aufschlag: oft 15 bis 25 Prozent des Jahres­beitrags. Das ist zwar viel, aber für die Kund­schaft ein gutes Geschäft, meinen Fachleute. Denn für viele Versicherer ist der Rabatt­schutz insgesamt ein Minus­geschäft. Um die Kosten zu decken, müssten sie den Preis­aufschlag eher bei 30 Prozent ansetzen, so die Fachleute.

Rabatt­schutz erschwert Wechsel. Einen Haken hat der Rabatt­schutz: Zwar bleibt nach einem Unfall die bisherige SF-Klasse dieselbe. Aber daran ist nur die jetzige Versicherung gebunden. Bei einem Wechsel zu einem neuen Anbieter gilt der Rabatt­schutz nicht. Die neue Versicherung fragt die bisherige nach den Unfall­schäden der vergangenen Jahre und lässt sich die bisherige die SF-Klasse mitteilen, ebenso den individuellen Schaden­verlauf. Sie berück­sichtigt dann den Unfall und kalkuliert den SF-Rabatt neu. Das Ergebnis ist in aller Regel eine Rück­stufung – ganz so, als hätte es keinen Rabatt­schutz gegeben. Dann lohnt sich der Wechsel häufig nicht.

Rabatt mitnehmen. Es gibt aber auch Versicherer, die die güns­tige SF-Klasse anerkennen. Voraus­setzung dafür ist häufig, dass man auch bei ihnen einen Rabatt­schutz abschließt. Wer wechseln will, sollte daher beim neuen Anbieter um Anerkennung der Sonder­einstufung bitten. Mitunter verlangen die Kfz-Versicherer die Vorlage einer Bescheinigung des bisherigen Unter­nehmens.

Das müssen Führer­scheinneulinge beachten. Für Neulinge gibt es meist keinen Rabatt­schutz. Viele Versicherungs­gesell­schaften setzen ein Mindest­alter von 23 oder 25 Jahren voraus. Außerdem gewähren viele den Rabatt­schutz nur, wenn Versicherte mindestens in SF-Klasse 4 oder gar SF 6 sind – also schon seit mehreren Jahren unfall­frei gefahren sind.

Weg 3: Rabattretter

Beitrags­satz bleibt gleich. Ähnlich wie der Rabatt­schutz funk­tioniert der Rabattretter: Dann erfolgt nach einem Unfall keine Beitrags­erhöhung. Anders als beim Rabatt­schutz wird beim Rabattretter die Schadenfrei­heits­klasse zwar zurück­gestuft, aber nur so weit, dass der prozentuale Beitrags­satz erhalten bleibt. Den Rabattretter gibt es nur in den höchsten SF-Klassen – da sind die Prozentsätze gleich, oft 25 oder 30 Prozent.

Nur noch in alten Policen. Der Retter war bisher ein kostenloser Bonus, mit dem die Gesell­schaften lang­jährig unfall­freie Versicherte belohnten – zusätzlich zum SF-Rabatt. In neuen Policen hingegen gibt es ihn kaum noch, eher bei alten Verträgen. Dann lohnt ein Wechsel des Versicherers nur, wenn der neue Vertrag Rabatt­schutz bietet und trotz des Aufpreises dafür preisgüns­tiger ist als der alte.

Nur einmal nutz­bar. Nachteil des Rabattretters ist, dass er meist nur einmal genutzt werden kann. Danach ist er verbraucht. Nach einem Unfall gilt es daher abzu­wägen, ob es vorteilhaft ist, diesen einmaligen Joker zu ziehen oder den Schaden aus eigener Tasche zu bezahlen. Dann taucht der Unfall in der individuellen Versicherungs­historie nicht auf. Die weiße Weste bleibt.

Güns­tige Angebote finden mit unserem individuellen Vergleich

Unser Kfz-Versicherungsvergleich nennt Tarife, die zu Ihrem persönlichen Bedarf passen. Die Analyse kostet 7,50 Euro. Zusätzlich erhalten Sie eine Über­sicht mit den Leistungen der Tarife.

Sie können unseren Vergleich zweimal nutzen: fürs laufende Jahr und fürs nächste. Sie erhalten eine Trans­aktions­nummer, die 13 Monate lang für zwei Autos gilt. So kostet Sie die Aktion pro Jahr nur die Hälfte.

Ähnliche Vergleiche bieten Internetportale gratis. Der Unterschied: Die Stiftung Warentest kassiert keine Provision von Versicherern. Außerdem ist unser Vergleich fast voll­ständig. Bei Grati­sportalen fehlen oft preisgüns­tige Anbieter.

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7 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

kuhlmannseym am 22.04.2020 um 13:45 Uhr
Versicherungswechsel nach reguliertem Schaden

Nachdem ich meine Versicherung (ADAC) wechseln wollte, ergab sich, dass die neue Versicherung (HUK24) mich höher einstufen wollte, weil ich einen Unfallschaden habe regulieren lassen. Von 29% auf 55%. Mir blieb nichts anderes als bei der ADAC-Versicherung zu bleiben. So können lebenlange Verbindungen zu Autoversicherungen entstehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 15.05.2018 um 08:34 Uhr
Rückstufungsrechner

@rgholz: Bitte laden Sie sich den Rechner noch einmal herunter. Grundsätzlich läuft dieser auch unter Open Office. Der Rückstufungsrechner ist eine Excel-Arbeitsmappe, entwickelt unter Excel 2003. Der Rechner funktioniert mit Microsoft Excel und mit Sun Open Office. Empfohlen: Microsoft Excel ab Version 97. Öffnen Sie den Rückstufungs-Rechner direkt aus Excel oder Open Office.
Bitte speichern Sie den Rechner vor dem Öffnen auf Ihre Festplatte. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen „Ziel speichern unter“ bzw. „Verknüpfung speichern unter“. Öffnen Sie den Rückstufungs-Rechner dann direkt aus Excel oder Open Office. (maa)

rgholz am 14.05.2018 um 18:26 Uhr
Rückstufungsrechner

Der Rechner funktioniert in Excel überhaupt nicht.
In OpenOffice kann die Datei geöffnert werden; schon bei der Auswahl der Versicherer erscheint im Feld Ergebis: Err 504
Was ist zu tun ?
Wer kann helfen ?

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.03.2018 um 14:47 Uhr
Rabattschutz / Rabattgrundjahr

@argon85: Die Versicherer tauschen das sog. Rabattgrundjahr aus. Der neue Versicherer berechnet aufgrund des Rabattgrundjahres die bei ihm geltenden SF- Prämie. Die Mitteilung der Anzahl der Schäden aus dem Vorjahr haben nur dann eine Bedeutung, wenn diese noch nicht reguliert worden sind (und sich damit noch nicht auf das Rabattgrundjahr ausgewirkt haben). Das Rabattgrundjahr ist das Jahr, in der der Versicherte sich in der SF-Klasse Null befunden hätte. (maa)

argon85 am 03.03.2018 um 20:07 Uhr
Rabattschutz

"Sobald ein Kunde den Anbieter wechselt, gilt der Rabatt­schutz nicht. Die neue Versicherung fragt nach den Unfall­schäden der vergangenen Jahre und lässt sich vom bisherigen Anbieter die SF-Klasse ihres neuen Kunden mitteilen, ebenso seinen Schaden­verlauf."
Ist das tatsächlich so? Mein Versicherer meinte, dass ihn nur das aktuelle Jahr und dessen Schäden interessieren. Ich nahm an, dass das bei allen so ist?!