Eine Auto­fahrerin, die nach einem Unfall Anspruch auf einen Mietwagen hatte, bekommt nur einen kleinen Teil der Miet­kosten von der Versicherung zurück. Die Frau hatte sehr viel für das Miet­auto bezahlt. Sie hätte mehrere Angebote vergleichen und das güns­tigste wählen müssen, sofern das zumut­bar war. Das hat sie nicht getan und damit gegen ihre Schaden­minderungs­pflicht verstoßen. Das Amts­gericht München gab dem Versicherer recht (Az. 343 C 8764/13).

Geklagt hatte eine Auto­fahrerin, die von der Versicherung nur 330 Euro erstattet bekam. Bezahlt hatte sie aber fast 1 130 Euro.

Die Frau hätte den gleichen Wagen bei verschiedenen Firmen deutlich güns­tiger zu Preisen zwischen 239 Euro und knapp 370 Euro mieten können. Die Suche sei ihr zuzu­muten gewesen, da nach dem Unfall mehr als drei Monate vergingen, ehe sie ihren Wagen zur Reparatur brachte und den Mietwagen brauchte.

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