Nach einem Unfall Alkohol zu trinken, um die polizei­liche Blut­probe zu entwerten, ist keine gute Idee. Ein Auto­fahrer war gegen einen geparkten Anhänger geprallt. Mit dem zerbeulten Auto fuhr er nach­hause und rief von dort die Polizei. Als die Beamten eintrafen, hatte er bereits zwei Bier und zwei Schnäpse getrunken – angeblich aus Panik und Verwirrung. Das ließ das Ober­landes­gericht Frank­furt/Main nicht gelten. Zwar musste die Kfz-Haft­pflicht­versicherung den Schaden am Anhänger bezahlen. Sie durfte aber von ihrem Kunden 5 000 Euro zurück­fordern wegen Fahrens unter Alkohol sowie weitere 2 500 Euro wegen des Nach­trunks (Az. 3 U 66/13).

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