Unfall: Bargeld statt Reparatur

Zwar behält das geplante neue Schadenersatzrecht, das im August in Kraft treten soll, die fiktive Abrechnung bei: Der Geschädigte kann also auch weiterhin ein Schätzgutachten vorlegen, sich den dort genannten Betrag auszahlen und den Schaden unrepariert lassen – anstatt den Wagen auf Kosten des Schädigers in einer Werkstatt zu reparieren. Doch in diesem Fall soll er künftig nur noch die tatsächliche Schadenssumme ausgezahlt bekommen, im Gegensatz zu heute also nicht auch noch die Mehrwertsteuer.

Denn wer sein Auto nicht reparieren lässt, zahlt diese Steuer nicht und soll sie daher auch – anders als bisher – nicht mehr ersetzt bekommen. Nur wer sich stattdessen für die Werkstattreparatur entscheidet, bekommt auch die dort fällige Mehrwertsteuer erstattet.

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