Auto­strom Tarife E-Auto günstig zu Hause laden – so klappts

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Auto­strom Tarife - E-Auto günstig zu Hause laden – so klappts
Lade­strom fürs E-Auto. Welcher Strom­tarif passt, hängt auch vom Zähler ab. © Adobe Stock / Gueven Purtul

Für E-Autos gibt es eigene Strom­tarife. 57 dieser Auto­strom-Tarife zeigt unser Vergleich. Interes­sant: Regionale Anbieter sind oft deutlich güns­tiger als über­regionale.

Auto­strom Tarife Testergebnisse für 57 Lade­strom­tarife

Liste der 57 getesteten Produkte
Lade­strom­tarife - Kom­bitarife: Ein Tarif für Haus­halts- und Auto­strom
  • CB Energie CB AutoStrom
  • EnBW EnBW Ladestrom
  • Energieversorgung Greiz EV Greiz mobil/ mobil regio
  • Energy Market Solutions Strom für Haus und Wallbox
  • Erdgas Schwaben Mein Fahrstrom+
  • Fair Trade Power Fair Auto
  • FairEnergie FairStrom e-Willi
  • Gemeindewerke Heusweiler Kommpower mobil plus
  • LichtBlick Ökostrom Zuhause Plus
  • Polarstern Wirklich Autostrom
  • Stadtwerke Bad Pyrmont Pyrmont.Mobil
  • Stadtwerke Düren SWD-eMobilkombi
  • Stadtwerke Lemgo LemgoMix SV Öko/LeExtraMix SV Öko
  • Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße SWN privat ePower mobil
  • Stadtwerke Norderstedt TuWatt+
  • SW Straubing aktiv-mobil-Basis
  • Wind Line E-fuel
  • Yello Strom Autostrom Klima Home
Lade­strom­tarife - Auto­strom­tarife: Für diese Tarife ist ein eigener Zähler nötig
  • EG Wolkersdorf EGW Mobil – Wasserkraft
  • EnBW EnBW Ladestrom Pro
  • Energie- und Wasserwerke Bautzen Bautzner.Autostrom
  • Energy Market Solutions Strom für Wallbox/ Ladestation
  • Enwag WetzlarLadeStrom
  • EW Goldbach-Hösbach E-Mobil Wasserkraft
  • EW Isernhagen EWI AutoStrom
  • Fair Trade Power Deutschland Fair Auto Extra
  • FairEnergie FairStrom e-Willi
  • grün.power Mobilstrom light/premium
  • LSW Energie LSW Autostrom Zuhause
  • Polarstern Wirklich Autostrom Plus
  • Regionah Energie Regionah Ladestrom
  • Städt. Werke Spremberg (Lausitz) Perlestrom e:mobil
  • Strom Germering Strom Ladestation
  • Stromversorgung Inzell SVI-ECO-Mobil
  • SW Bad Salzuflen Guter Autostrom
  • SW Bad Wörishofen Auto-Ökostrom Plus
  • SW Böhmetal BöhmeStrom NaturWattBox
  • SW Castrop-Rauxel CAS Ökoladestrom
  • SW Dinslaken DINmobil Strom
  • SW Düren SWD-eMobilfan Z
  • SW Engen Hegau Privat – E-Mobil
  • SW Forst SWF/Strom mobil zu Hause
  • SW Gelnhausen SWG AutoStrom
  • SW Hof Energie+Wasser HofStrom e-mobil
  • SW Kleve E-MobilityHome
  • SW Lemgo LemgoStrom Wärme/ E-Mobilität
  • SW Radolfzell Elektromobilitätstarif
  • SW Reichenbach Enrigo eco Autostrom@home
  • SW Soest Ladestrom
  • SW Stein StSt-E-Mobil
  • SW Steinfurt Autostrom sep. Messung
  • SW Straubing aktiv-mobil-extra
  • SW Tauberfranken Heimatstrom Natürlich mobil
  • SW Wernigerode Klick e-profi
  • SW Wolfenbüttel WF-charge Strom
  • SW Zirndorf Zirndorf-Mobilität
  • Wind Line E-fuel

Das Wichtigste in Kürze

Tarif­arten kennen.
Sie können Ihr E-Auto mit jedem Haus­halts­strom­tarif laden oder mit einem speziellen Strom­tarif für E-Autos. Welcher passt, hängt davon ab, wie Sie Ihren Auto­strom abrechnen. Haben Sie einen eigenen Zähler für Lade­strom, kommen Autostromtarife in Frage. Haben Sie einen Zähler mit gemein­samer Messung für Haushalt- und Auto­strom, können Sie einen Kombitarif abschließen. Unsere Checkliste hilft bei der Tarif­auswahl.
Tarife vergleichen.
Unsere Tabelle Ladestromtarife zeigt deutsch­land­weite und regionale Auto­strom­tarife, sowie Kombitarife.
Zu Hause laden.
Mit einer privaten Wallbox lässt sich schnell und sicher laden. Vor der Installation müssen sich Interes­sierte auch Gedanken darüber machen, wie sie ihren Lade­strom abrechnen wollen.
Unterwegs laden.
Welche Apps sind am komfortabelsten und melde zuver­lässig verfügbare Strom­tank­stellen in der Nähe? Das verrät unser Test von Ladesäulen-Apps.
Ökologisch handeln
. Zur Grund­voraus­setzungen sauberer Mobilität gehört der Abschluss eine Ökostrom­tarifs. Doch führt dieser auch dazu, dass mehr Wind­kraft- oder Solar­anlagen gebaut werden? Das klärt unser Interview mit der Ökostrom-Expertin Eva Hauser.
Förderung mitnehmen.
Alle wichtigen Infos zu den Themen Prämien, Fördermöglich­keiten, THG-Quote und Steuer­vorteile lesen Sie in unserem Special E-Auto-Förderung.

Unser Tarif­vergleich

Wie günstig das Laden eines E-Autos zu Hause ist, hängt von Strom­preisen und Tarif ab. Zwar können E-Auto­halter jeden Haus­halts­strom­tarif zum Laden nutzen. Es gibt aber auch spezielle Strom­tarife. Die Stiftung Warentest wollte wissen, welche Tarife es am Markt gibt und hat dazu 1 500 Strom­anbieter befragt. Bisher sind Strom­tarife für E-Autos noch ein Nischen­produkt. 48 Versorger haben uns am 9. Februar 2022 bestätigt, Tarife für Neukunden im Angebot zu haben. Besonders güns­tige Lade­strom­tarife bieten Stadt­werke. Ihre Tarife sind allerdings oft nur im eigenen Netz­gebiet oder angrenzenden Regionen abschließ­bar.

Kombitarife: Ein Zähler für Lade- und Haus­halts­strom

Bei einem Kombitarif werden Lade­strom und Haus­halts­strom über einen Zähler gemessen und abge­rechnet. Wie viel sich mit einem solchen Tarif sparen lässt, zeigt das folgende Beispiel: Ein Haushalt aus dem hessischen Heusweiler spart 525 Euro, wenn er den regionalen Tarif „Komm­power mobil plus“ der Gemeinde­werke Heusweiler abschließt und nicht einen besonders güns­tigen Haus­halts­strom­tarif von Eprimo, den wir mithilfe des Vergleichs­portals Check24 ermittelt haben (Stand der im Folgenden genannten Preise: 20. 2. 2022).

Für unser Beispiel unterstellen wir einen Drei- bis Vier­personen­haushalt mit einem Haus­halts­strom­verbrauch von 3 500 Kilowatt­stunden (kWh) pro Jahr und einer Fahr­leistung des E-Autos von 12 000 Kilo­meter jähr­lich (2 500 kWh Lade­strom).

Die Kilowatt­stunde des Kombitarifs der Gemeinde­werke Heusweiler kostet nur 26,95 Cent. Zum Vergleich: Güns­tige Haus­halts­strom­tarife liegen in dieser Region bei etwa 35 Cent pro Kilowatt­stunde. Unser Muster­haushalt könnte aber zusätzlich noch prüfen, ob er mit einem deutsch­land­weit verfügbaren Kombitarif noch güns­tiger fährt. Sieben solcher Kombitarife gibt es derzeit am Markt, wie unsere Unter­suchung zeigt (Tabelle Ladestromtarife).

Über­regionale Angebote oft teurer

Von den sieben über­regionalen Tarifen war bei einer Onlinerecherche der „EnBW Lade­strom“ für unseren Muster­haushalt am güns­tigsten. Für 2 500 kWh Lade­strom und 3 500 kWh Haus­halts­strom wären 2 198 Euro fällig. Doch das sind aber immer noch 433 Euro mehr als beim regionalen Anbieter, den Gemeinde­werken Heusweiler.

Weil sich die Preise sehr schnell ändern, nennen wir in unser Tarif­über­sicht keine. Hinzu kommt: Anbieter, die an bestimmten Orten günstig sind, müssen es anderen­orts nicht sein. Wie Interes­sierte einen güns­tigen Lade­strom­tarif finden, zeigt unsere Checkliste.

Auto­strom: Einen zweiten Zähler nur für das E-Auto

Noch güns­tiger fahren E-Auto-Halter oft, wenn sie einen separaten Auto­strom­tarif nur zum Laden abschließen. Dafür benötigen sie einen eigener Zähler für die Messung des Auto­stroms. Sie haben dann zwei Stromzähler und zwei Strom­verträge – einen für den Haus­halts­strom und einen zweiten für Auto­strom. Die Verträge können sie auch bei verschiedenen Anbietern abschließen.

18,35 Cent für die Kilowatt­stunde

Wie günstig Auto­strom­tarife mit eigenem Zähler sein können, zeigt dieses Beispiel: Ein Muster­haushalt aus Kleve mit einem E-Auto, das im Jahr 12 000 Kilo­meter zurück­legt (Verbrauch: 2 500 kWh), zahlt bei den Stadt­werken Kleve im Tarif „E-MobilityHome“ jähr­lich zwischen 524 und 560 Euro. Der Preis hängt davon ab, zu welcher Uhrzeit das Auto aufgeladen wird. Zwischen 21 und 6 Uhr ist der Tarif mit 18,35 Cent pro Kilowatt­stunde besonders günstig. In der übrigen Zeit kostet er 19,76 Cent. Eine Besonderheit gibt es: Zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr ist die Strom­versorgung unterbrochen.

Güns­tige Tarife dank reduzierter Netz­entgelte

Diese Sperr­zeit ist auch mit der Grund, warum Auto­strom­tarife besonders günstig sind. Sie profitieren von reduzierten Netz­entgelten, weil ihr Zähler eine „abschalt­bare Einheit“ ist. Der Netz­betreiber darf den Strom zu fest­gelegten Zeiten kappen, wenn die Stromnetze stark ausgelastet sind. Hierfür gewährt er einen Nach­lass auf die Netz­entgelte, dessen Höhe er eigen­ständig fest­legen darf. In Kleve zahlt unser Muster­haushalt mit seinem Verbrauch von 2 500 kWh für die Netznut­zung insgesamt nur 44,79 Euro. Privatkunden mit Haus­halts­strom­tarif und demselben Verbrauch zahlen indes 188 Euro.

Wann lohnt sich ein eigener Zähler?

Ob sich ein separater Auto­strom­tarif lang­fristig rechnet, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Höhe der Netz­entgelte, Kilowatt­stunden­preis, Verbrauch sowie Zusatz­kosten für den Einbau des zweiten Zählers. Zwar stellt der Netz­betreiber den Zähler. Müssen aber Leitungen verlegt werden oder ist ein Umbau des Zählerschranks erforderlich, zahlt dies der Kunde. Er muss also die Ersparnis mit den Kosten für die Vorbereitung des zweiten Zählers gegen­rechnen und so ermitteln, wie lange es dauert, bis sich dieser amortisiert hat. Güns­tiger kann es werden, wenn man den zweiten Zähler gleich bei Neubau oder Modernisierung mit einplant.

Muster­rechnung für Extrazähler

Ob sich ein Extrazähler rechnet, hängt von Wohn­ort und Verbrauch ab: Unser Muster­haushalt aus Kleve nutzt 2 500 kWh Auto­strom. Die kosten im Auto­strom­tarif der Stadt­werke Kleve – selbst wenn er ausschließ­lich in der teureren Zeit lädt – nur 560 Euro im Jahr. Schließt er statt­dessen beim den Stadt­werken Kleve den güns­tigen Ökostrom­tarif „Clever Watergreen“ ab, kostet ihn das 798 Euro jähr­lich. Mit dem Auto­strom­tarif fährt er also 238 Euro güns­tiger. Angenommen, der Extrazähler verursacht Zusatz­kosten von 850 Euro und die Tarifdifferenz bleibt gleich, würde sich der Zähler nach etwa drei­einhalb Jahren rechnen.

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49 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

RAINBOW am 17.03.2022 um 15:58 Uhr
E-Auto - und die Tarife

Solange es keine vernünftige Infrasruktur für E-Autos im Land und darüber hinaus in Europa gibt, sind das alles "Insider-Informationen"! Nicht dass ich das den jetzigen E-Auto-Nutzern nicht gönne - aber derzeit kann doch eigentlich ernshaft nur jemand ein E-Auto nutzen, der ein Häuschen besitzt - oder? Und zum Thema, den für sich abgeschlossenen Tarif müsste der Nutzer natürlich auch an jeder öffentlichen Ladesäule nutzen können - technisch wäre das kein Problem, nur scheint unsere "Geldraff-Industrie" daran wenig Interesse zu zeigen und unsere Regierung ist wie immer die letzte Stelle die sich an der Diskussion beteiligt und versucht dann wie immer später wenn alles von der Industrie nach ihren Wünschen festgelegt ist, eine gesetzliche Regelung darüber zu stülpen, was schon im Ansatz scheitern muss! Und für vernünftige Regelungen und Gesetze im Vorfeld feht ganz offensichtlich die Kompetenz (und offensichtlich auch der wirkliche Wille).

41mile am 17.03.2022 um 11:03 Uhr
Preise im Test ??

Hallo, ich weiß die Strompreise sind z.Z. starken Schwankungen unterworfen, aber ich finde im Tarikvergleich gar keine Preise, oder habe ich Tomaten auf den Augen.
Das enttäuscht mich am Artikel.
Ein weiterer Punkt, der bei meiner Anbieterwahl eine große Rolle spielt: Wieviel des verkauften Stroms des Anbieters ist Öko-Strom aus !! eigener !! Erzeugung mit eigenen Anlagen. Das wäre vielleicht was für den nächsten Test.
Michael

Profilbild Stiftung_Warentest am 17.01.2022 um 15:37 Uhr
THG-Quote

@alle: In Finanztest 03/2022 werden wir das Thema aufgreifen und dazu berichten.

Profilbild Stiftung_Warentest am 07.01.2022 um 21:10 Uhr
THG-Quote

@Gutmensch: Bitte gedulden Sie sich. Wir haben dazu noch nicht berichtet und können Ihnen daher nicht mit Detailinfos dienen. Ich kann Ihnen auch nicht sagen, zu wann Sie einen Artikel dazu auf test.de finden werden.

Gutmensch am 06.01.2022 um 12:41 Uhr
THG-Quote für 2022

Vielen Dank, dass sich die StiWa mit dem Thema "THG-Quote" befassen möchte. Konkret stehe ich aber schon heute vor der Frage, ob ich beispielsweise das Angebot von MAINGAU annehmen soll, um für 2022 260 € zu kassieren oder nicht. Empfiehlt die StiWa andere Anbieter? Kann ich mir mit meiner Entscheidung Zeit lassen (z.B. bis Endes des Jahres 2022) oder habe ich dann einen finanziellen Verlust?