Auto­schutz­briefe Test

Wenn das Auto liegenbleibt, helfen nicht nur die „gelben Engel“ des ADAC. Einen Schutz­brief gibt es auch bei den meisten Auto­versicherern und dann oft güns­tiger. Die Stiftung Warentest hat 85 Schutz­briefe unter die Lupe genommen, die mindestens europaweit gelten: 77 Angebote von Versicherern und acht von Auto­clubs. Das güns­tigste Angebot war für 5 Euro im Jahr zu haben, das teuerste kostete 134 Euro per annum.

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TestAuto­schutz­briefeFinanztest 04/2015
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40 Millionen Deutsche haben einen Auto­schutz­brief

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Der Audio-Podcast zum Thema Auto­schutz­briefe – Mit Sicherheit auf Achse.

Streikt das Auto, ist es immer der falsche Moment. Dann gleich Hilfe zu bekommen, macht den Schutz­brief in den Augen der meisten Auto­fahrer unver­zicht­bar. Rund 40 Millionen Menschen haben diese Police. Sie liefert vor allem Komfort. Irgendwo an einer Land­straße in einer regnerischen Nacht liegen­zubleiben, kann extrem unangenehm sein. Der Schutz­brief­kunde muss nicht am Handy Werk­stätten oder Abschlepp­firmen suchen. Er wählt einfach den Notruf seines Anbieters. Das hilft vor allem im Ausland, wenn man die Sprache nicht kann.

Markt­führer ist nach wie vor der ADAC

Die finanziellen Vorteile sind hingegen über­schaubar. Pannen­hilfe kostet oft unter 120 Euro, so der Verband der Bergungs- und Abschlepp­unternehmen. Fürs Abschleppen liegen die Stundensätze oft unter 180 Euro. Sich dagegen zu versichern, ist vor allem bequem. Das lassen sich die meisten Auto­fahrer gern etwas kosten. Markt­führer ADAC hat 18,9 Millionen Mitglieder, 12,7 Millionen davon haben die „Plus-Mitgliedschaft“ – und damit den Schutz­brief, der ihnen auch außer­halb Deutsch­lands hilft. Die anderen erhalten nur Pannen- und Unfall­hilfe im Inland.

Schutz­brief beim Versicherer in der Regel güns­tiger

Noch mehr Kunden als die Auto­mobilclubs haben die Versicherer mit insgesamt 26,8 Millionen Verträgen. Ins Auge springt der große Preis­unterschied. Wer bereits eine Auto-Police beim selben Versicherer abge­schlossen hat, kann den Schutz­brief dort viel güns­tiger bekommen als bei einem Auto­club. Bei einigen Versicherern muss der Kunde nur eine Kfz-Haft­pflicht haben. Andere bieten den Schutz­brief nur mit einer Teil- oder Voll­kasko an. Wenn Kunden bei ihnen keine Auto­versicherung haben, sind die Versicherungs­angebote deutlich teurer.

Gelbe Engel vs. silberne Flotte

Trotz Image­krise hat der ADAC nach wie vor einen Ruf wie Donnerhall. Dass im Notfall auf den Club Verlass ist, dieses Ansehen verdankt er vor allem seinen Pannenhelfern: 1 830 eigene gelb lackierte Straßenwacht-Autos und 5 000 Straßendienst-Wagen von Fremdfirmen, die mit dem Club koope­rieren. Doch auch die Versicherer haben inzwischen ihre eigene Flotte. Die „Assistance Partner“ verfügt über 1 900 silbern lackierte Fahr­zeuge. Auf die „silberne Flotte“ greifen zahlreiche Versicherer zurück, etwa der Roland-Schutz­brief, aber auch Auto­clubs wie der VCD oder der BAVC.

Das bietet der Test

Wenn Sie den Test frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf den ausführ­lichen Testbe­richt und die Tabelle – aufgeschlüsselt nach Verträgen, die einzeln erhältlich sind und solchen, die nur mit einer Kfz-Versicherung abschließ­bar sind und. Die Finanztest-Tabelle zeigt, welche wichtigen Leistungen bei einer Auto­panne mit dem jeweiligen Schutz­brief abge­deckt sind, und bis zu welchen Höchst­summen geleistet wird. Ob Abschleppen, Mietwagen, Kranken­trans­port, Kinder­rück­holung oder Hotel­kosten – der Testbe­richt geht auf alle wichtigen Stich­worte im Zusammen­hang mit dem Thema Auto­schutz­brief ein.

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