Auto­reifen Mehr Luft, weniger Sprit

Auto­reifen - Mehr Luft, weniger Sprit
Kontrolle. Für den richtigen Druck muss der Fahrer sorgen.

Zu geringer Reifen­druck verringert die Fahr­sicherheit, erhöht den Reifen­verschleiß und den Sprit­verbrauch. Bisher rollt etwa jedes dritte Auto nach Angaben der Industrie mit zu wenig Reifen­luft über die Straßen. Das soll sich ändern. Seit November müssen alle neuen Kraft­fahr­zeuge mit Reifen­druck-Kontroll­system, kurz RDKS, ausgestattet sein. „Das System arbeitet zuver­lässig, sofern keine Fehler gemacht werden“, fasst Ruprecht Müller, Reifen­experte des ADAC, seine bisherigen Erfahrungen zusammen. Wenn der Druck zu nied­rig ist, lässt RKDS einen Warnton erklingen und ein Signallämp­chen aufleuchten. Falschen Alarm kann es beispiels­weise geben, wenn an einem Auto unterschiedliche Reifen montiert wurden. Die USA führten bereits vor einigen Jahren ein vergleich­bares System ein: Tire Pressure Monitoring System (TPMS) – mit Erfolg. Dort fahren nur noch knapp 6 Prozent der entsprechend ausgestatteten Fahr­zeuge auf zu wenig Luft. Bei älteren Autos ohne TPMS sind es 23 Prozent.

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