Auch nach Einführung des Euro weichen die Preise für Kraftfahrzeuge immer noch erheblich voneinander ab. Das geht aus einem Bericht der Europäischen Kommission hervor. Am günstigsten waren Autos Anfang Mai 2002 in Spanien, Griechenland, Finnland und Dänemark. In Deutschland, dem größten Markt innerhalb der EU, müssen die Verbraucher dagegen am meisten für Autos bezahlen.

Das könnte sich bald ändern. Denn die EU-Kommission liberalisiert den europäischen Automarkt. Verbraucher können ab Oktober 2002 bei einem Händler mehrere Marken vergleichen. Nach einer dreijährigen Übergangsfrist werden auch die Gebietsbeschränkungen aufgehoben. Dann können Händler ihren Standort frei von Vertragsbindungen wählen.

Von Oktober 2003 an sind die Händler auch nicht mehr verpflichtet, Wartung und Reparatur anzubieten. Das kann dann von freien Werkstätten übernommen werden, die Zugang zu technischen Informationen und Spezialwerkzeug der Hersteller erhalten sollen.

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