Nur 26 Cent wert ist eine thailändische Zehn-Bath-Münze. Umso mehr ärgerte sich ein Krefelder, der an einem Automaten für Prepaidkarten statt fünf Euro einen Euro und zweimal zehn Bath Wechselgeld herausbekam. Offenbar hatte zuvor jemand das Gerät mit den asiatischen Zwei-Euro-Doppelgängern überlistet.

Der – strafbare – Zehn-Bath-Trick ist in der Branche seit Monaten bekannt. Endgültig abgestellt wurde das Problem jedoch nicht. „Bei ungenau geeichten Geräten rutscht immer mal wieder was durch“, bestätigt Peter Lind, Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller. „Ob die Aufsteller dann die Geräte teuer nachjustieren lassen, ist ihre unternehmerische Entscheidung.“

Sollte jemand Probleme mit dem Wechselgeld haben, klappt die Erstattung jedoch unproblematisch, verspricht Norbert Monßen, Interessenvertreter der Warenautomatenbetreiber.

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