400 Auto­kinder­sitze im Test

So fährt Ihr Kind sicher mit

400 Auto­kinder­sitze im Test - Gute Sitze gibt es schon ab 40 Euro
Gegen die Fahrt­richtung. Auch im Kleinkindalter noch empfehlens­wert. © ÖATMC / Stephan Huger

Der beste Sitz taugt wenig, wenn er nicht richtig auf Ihr Kind abge­stimmt oder falsch befestigt ist. Mit unseren Tipps ist Ihr Kind sicher unterwegs.

400 Auto­kinder­sitze im Test Testergebnisse für 400 Auto­kinder­sitze

Inhalt

Unfall­forscher schlagen Alarm

Fast jedes zweite Kind in einem Auto ist nicht richtig ange­schnallt. Das belegen Ergeb­nisse einer Unter­suchung von mehr als 1 000 Fahrten mit Kindern, veröffent­licht von Unfall­forschern in den Jahren 2018 und 2019. Kommt es zu schweren Bedien­fehlern, ist die Schutz­wirkung des Sitzes bei einem Unfall nahezu aufgehoben. Ein häufiges Beispiel sind zu lose angegurtete Kinder: Wenn die Hand locker zwischen Kind und Gurt hindurch­zuste­cken ist, sitzt der Gurt zu locker. Lässt der Gurt noch mehr Platz, können die Folgen schwerwiegend sein. Bei einem Unfall reichen die zusätzlichen losen Zenti­meter, damit das Kind mit Wucht beschleunigt und dann in die Gurte knallt.

Isofix-Sitze helfen gegen Fehlbedienung

Oft ist nicht das Kind zu lose ange­schnallt, sondern schon der Sitz. Isofix-Sitze sind weniger fehler­anfäl­lig als solche, die mit den Sicher­heits­gurten des Autos fixiert werden. Beim Isofix-System ragen hinten unten an Sitz oder Basis zwei Haken hervor. Fast alle neueren Autos haben auf der Rück­sitz­bank kleine „Isofix“-Aufnäher oder -Plastikkapseln. Dahinter verbergen sich Klick­vorrichtungen, in die Isofixhaken fest einrasten. Jetzt ist der Sitz nur noch an einem dritten Punkt zu sichern, oben per Gurt oder unten per Stützfuß.

Gefähr­liche Fehler bei Babyschalen

Die Studie der Unfall­forscher zeigt: Auch bei Babyschalen passieren viele Fehler. Teils sitzen die Gurte für die Kleinen zu locker. Gravierend bei Babyschalen war auch oft das Verwechseln der Gurte beim Anschnallen der Schale selbst. Hier gilt wie bei Erwachsenen: Der Beckengurt sichert nach oben, der Schultergurt vorne herum die Babyschale, wie um einen dicken Bauch (siehe Grafik). Und die Gurte müssen durch die Führungs­hilfen der Babyschalen durch­gefädelt werden.

400 Auto­kinder­sitze im Test - Gute Sitze gibt es schon ab 40 Euro
Gut gelaunt und gut geschützt: Babys fahren besser rück­wärts. © Stiftung Warentest / Jordis Antonia Schlösser

Sitz zu groß oder zu klein

Bei größeren Kindern muss die Rückenlehne passen. Denn die sorgt erstens mit ihren seitlichen Pols­terba­cken für den Seiten­aufprall­schutz des Kopfes. Und zweitens führt sie mit einer Gurt­schnalle den Sicher­heits­gurt korrekt über die Schulter – nicht zu hoch und nicht zu nied­rig.

400 Auto­kinder­sitze im Test - Gute Sitze gibt es schon ab 40 Euro
Links: Sitz ist zu groß, Gurt läuft über den Hals. Rechts: Gurt sitzt richtig und packt beim Unfall an der Schulter an. © Adobe Stock, Stiftung Warentest / René Reichelt (M)

Kleine fahren rück­wärts

400 Auto­kinder­sitze im Test - Gute Sitze gibt es schon ab 40 Euro
Noch sicherer: Wenn der Sitz als Reboarder montiert ist. © S. Huger

Babys und Klein­kinder sind deutlich besser geschützt, wenn ihre Sitz­schale entgegen der Fahrt­richtung – also als Reboarder – montiert ist. Dadurch verringert sich die Last auf Hals und Wirbelsäule bei der häufigsten Unfallart, dem Frontal­aufprall. Experten empfehlen Rück­wärts­sitzen bis zu einem Alter von zwei­einhalb bis vier Jahren, mindestens aber, bis das Kind sicher laufen kann. Erst dann können Hals und Nacken auch in Fahrt­richtung einem Aufprall einigermaßen widerstehen. Manche solche Sitze sind auf Schienen verschieb­bar, damit die Beine länger entgegen der Fahrt­richtung Platz haben.
Daten­bank Autokindersitze, geeignet für rückwärtigen Einbau.

Bis zu 12 Jahren mit Sitz­hilfe

Bis zu einer Größe von 150 Zenti­metern oder bis zur Voll­endung des 12. Lebens­jahres (also bis zum 12. Geburts­tag) müssen Kinder gemäß Paragraf 21 der Straßenverkehrs­ordnung einen Kinder­sitz nutzen. Der medizi­nische Grund dafür: Bis zu diesem Alter ist das Becken noch nicht genügend ausgewachsen. Deshalb kann ein ungünstig verlaufender Fahr­zeuggurt bei einem Unfall zu erheblichen Verletzungen im Unterleib führen. Ein präzise über die Beckenknochen geführter Gurt senkt dieses Risiko. Außerdem sind hier Sitze samt Rückenlehne und Seiten­backen zu empfehlen. Nur diese gewähren Schutz beim Seiten­aufprall.

400 Auto­kinder­sitze im Test Testergebnisse für 400 Auto­kinder­sitze

Bequemer Einbau dank Isofix

400 Auto­kinder­sitze im Test - Gute Sitze gibt es schon ab 40 Euro
Statt Anschnall­gurt zu verwenden: Isofix-Ösen auf der Rück­bank, zwischen Rück­lehne und Sitz. © Stephan Huger

Wenn Sie Isofix-Halterungen im Auto haben, sollten Sie die nach Möglich­keit für den Kinder­sitz nutzen. Isofix-Sitze weisen hinten unten zwei stabile Schienen auf. Diese ragen heraus und haben einen Einraste­mecha­nismus. Damit klicken sie in fest verankerte Ösen in den Sitzen. Alle Pkws ab 2014, aber auch viele ältere, haben diese genormte Verbindung. Isofix-Halterungen sind zwei stabile Ösen in der Ritze zwischen Sitz und Lehne. Meist auf den äußeren Rück­sitzen, bei manchen Modellen auch in der Mitte oder auf dem Beifahrersitz.

Isofix-Sitze für kleinere Kinder haben einen dritten Sicherungs­punkt: entweder unten einen Stüzfuß zum Auto­boden oder oben einen Gurt („Top Tether“), der hinter dem Sitz befestigt wird. Achten Sie darauf, dass der Isofix-Sitz Ihrer Wahl für Ihr Fahr­zeug zugelassen ist. Die Zulassung zeigt, dass der Anbieter den Sitz auch mit Ihrem Fahr­zeug­typ getestet hat.

Isofix ist jedoch kein Garant für gute Qualität. Es kommen immer wieder Produkte in den Test, die in unseren Crashtests nicht genügend Schutz bieten.
Daten­bank Autokindersitze mit Isofix-Befestigung.

Isofix mit Auto­gurt

400 Auto­kinder­sitze im Test - Gute Sitze gibt es schon ab 40 Euro
Sitzt gut: Die Rückenlehne führt den Fahr­zeuggurt optimal. © Stephan Huger

In Sitzen für Größere werden Kinder mit dem Fahr­zeuggurt ange­schnallt, der Kinder­sitz selbst per Isofix auf dem Auto­sitz befestigt. Das Unterteil des Kinder­sitzes funk­tioniert als Sitz­erhöher, die Rückenlehne schützt bei einem Seiten­aufprall und führt den Fahr­zeuggurt optimal. Die Rückenlehne hilft auch, wenn Kinder während der Fahrt einschlafen. Der Oberkörper bleibt in Position und rutscht nicht unter dem Gurt weg. Das sorgt zusätzlich für Sicherheit.

Universal-Kinder­sitz mit Auto­gurt

400 Auto­kinder­sitze im Test - Gute Sitze gibt es schon ab 40 Euro
So gehts: Den Universalsitz mit dem Auto­gurt befestigen, Sitz­breite und Kopf­stütze des Kinder­sitzes exakt auf das Kind einstellen. © Stephan Huger

Universal-Kinder­sitze werden nur mit dem Drei­punkt-Auto­gurt befestigt. Vorteil: Sie passen in praktisch jedes Fahr­zeug, das Sicher­heits­gurte hat, Oldtimer zum Beispiel. Seit den 1970er Jahren haben Autos serien­mäßig Sicher­heits­gurte. Mit ihnen werden Babyschalen oder Kinder­sitze befestigt, indem der Gurt um den Kinder­sitz herum­geführt wird – Gurtführungen halten den Fahr­zeuggurt in Position. Nachteil: Es passieren Fehler bei der Gurtführung. Oft sind die Gurte zu locker. Und in manchen Fahr­zeugen ist der Gurt dafür zu kurz. Deshalb: Vor dem Kauf ausprobieren, ob der Sitz zu einem und ins Auto passt.
Daten­bank Universal-Kindersitze für den Autogurt.

Gurte und Stütze – darauf sollten Sie achten

400 Auto­kinder­sitze im Test - Gute Sitze gibt es schon ab 40 Euro
Tisch­chen als Fang­körper: Erhöht die Sicherheit, aber manche Kinder fühlen sich einge­engt. © Stephan Huger | Studio Huger
  • Fang­körper. Beim Unfall rollt das Kind über den gepols­terten Tisch ab. Bewegung und Polster mindern die Kräfte, denen das Kind ausgesetzt ist. Eltern können wenig falsch machen: Kinder­sitze mit Fang­tisch sind einfach zu hand­haben. Kind in den Sitz, Fang­tisch fest­schnallen, fertig. Probieren Sie aber unbe­dingt vorher aus, ob Ihr Kind den Fang­korb mag. Einige fühlen sich durch das Tisch­chen einge­engt.
    Daten­bank: Autokindersitze mit Fangtisch.
  • Hosen­trägergurt. Dieser Gurt ist in Babyschalen und Gruppe-I-Sitzen (für Klein­kinder) integriert. Er verläuft über Hüfte und Schulter und schließt am Bauch. Es gibt Drei­punkt- und Fünf­punkt-Hosen­trägergurte. Beide Varianten sind höhen­verstell­bar. Probieren Sie den Hosen­trägergurt vor dem Kauf aus. Wählen Sie den Sitz, den Sie am besten anpassen können. Ziehen Sie den Hosen­trägergurt immer fest an. Faust­regel: Zwischen Kind und Gurt sollte maximal eine flache Hand passen.
    Daten­bank: Autokindersitze mit Hosenträgergurt.
  • Stützfuß. Einige Kinder­sitze werden mit einem Stützfuß am Fahr­zeugboden abge­stützt. Er verhindert, dass der Kinder­sitz bei einem Aufprall nach vorne kippt. Achten Sie darauf, dass der Stützfuß nicht auf ein Staufach trifft. Solche Fächer im Fahr­zeugboden gibt es häufiger in Vans. Die Abdeckungen der Staufächer sind meist weniger stabil als der Fahr­zeugboden und stützen den Kinder­sitz nicht genügend ab. Fragen Sie beim Auto­hersteller nach.
  • Kopf­stütze entfernen. Kinder­sitze mit hoher Rückenlehne liegen oft besser am Auto­sitz an, wenn Sie die Auto­kopf­stütze umdrehen oder entfernen.
  • Komplett benutzen. Benutzen Sie den Kinder­sitz immer mit Rücken­teil und Kopf­stütze. Nur so fährt Ihr Kind wirk­lich sicher.

Kinder­sitz vorne und rück­wärts? Airbag abschalten!

  • Airbag abschalten. Schalten Sie den Beifahrer-Airbag ab, wenn Sie auf dem Vordersitz einen rück­wärts­gerichteten Kinder­sitz montieren. Der Airbag könnte den Sitz nach hinten schleudern.
  • Airbag anschalten. Schalten Sie den Beifahrer-Airbag sofort wieder an, wenn Sie den rück­wärts­gerichteten Kinder­sitz entfernen. Lassen Sie den Airbag ange­schaltet, wenn Sie einen Kinder­sitz in Fahrt­richtung verwenden. Schieben Sie den Beifahrersitz in diesem Fall möglichst weit nach hinten, damit der Airbag das Kind zwar auffängt, nicht aber mit voller Wucht trifft.

400 Auto­kinder­sitze im Test Testergebnisse für 400 Auto­kinder­sitze

Mehr zum Thema

  • Kind im Auto Reicht eine Sitz­erhöhung?

    - Sitz­erhöhungen ohne Rückenlehne sind erlaubt, bieten aber wenig Sicherheit. Im Crashtest knallte der Dummy-Kopf gegen die Tür. Die Stiftung Warentest rät: Spendieren Sie...

  • Babyschale von BeSafe zurück­gerufen Probleme mit der Isofix-Basis

    - Aufgrund eines möglichen Sicher­heits­risikos durch eine veränderte Komponente hat der Anbieter BeSafe die Babyschale BeSafe iZi Go X1 mit Isofix-Basis zur Reparatur...

  • Stiftung Warentest warnt Smart Kid Belt kein Ersatz für Kinder­sitz

    - Kinder müssen bei Auto­fahrten mit einem Kinder­sitz oder einer ähnlichen zugelassenen Rück­haltee­inrichtung geschützt werden. Das Gurt­system Smart Kid Belt hat eine...

920 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 22.04.2022 um 13:01 Uhr
Sitze mit Airbags, drehbare Reboarder

@martin.unterholzner: Airbags füllen sich bei einem Unfall binnen Millisekunden mit Gas. Der Kunststoffbeutel soll verhindern, dass der Kopf mit Wucht irgendwo aufprallt. Diese Technik gibt es nun auch für Autokindersitze. Das erste Produkt dieser Art stammt von Maxi-Cosi, den wir schon untersucht haben.
Sensoren in der Sitzhalterung geben das Signal an eine Steuerung. Sie löst den Airbag aus. Luftsäcke schnellen aus den Brustgurten und bilden ein Kissen vor dem Gesicht des Kindes. Der Airbag senkt die gemessenen Belastungen für Kopf und Nacken beim Frontcrash, aber nur wenn das Kind in Fahrtrichtung sitzt. Sicherer ist es indes, den kleinen Passagier entgegen der Fahrtrichtung zu transportieren. Dann ist ein Airbag unnötig. Auch beim Seitenaufprall hat der Luftsack keine Vorteile. Billigere Produkte aus unseren Tests von Autokindersitzen, auch vom selben Anbieter, bieten hier Besseres.
Ihre Anregung weitere Sitze mit Airbag sowie drehbare Reboarder zu untersuchen nehmen wir gern auf. Das Qualitätsurteil lässt sich von untersuchten reinen Reboardern nicht auf drehbare Schwestermodelle übertragen. Bislang haben wir vier drehbare Reboarder mit guten test-Qualitätsurteilen untersucht.

martin.unterholzner am 16.04.2022 um 22:17 Uhr
Modellvorschläge und Benchmark-Optimierung?

Hallo Stiftung-Warentest-Team,
zuerst bedanke ich mich für die professionellen Tests, welche für mich bei der Kaufentscheidung sehr wichtig sind.
Dann möchte ich noch zwei Anregungen für die nächste Testreihe für Kindersitze geben:
Cybex Anoris T (scheint der erste Sitz mit Airbag zu sein?)
BeSafe iZi Turn i-Size
Zuletzt habe ich noch eine Frage bzw. einen Zweifel: Manche Modelle sind reine Reboarder (z. B. von BeSafe oder Joie). Diese haben Spitzenwerte bei der Sicherheit. Aber es gibt bei BeSafe und Joie Schwestermodelle (den genannten BeSafe iZi Turn oder bei Joie die 360er Modelle), welche auch in die Fahrtrichtung gedreht werden können. Das Testverfahren analysiert alle Einbauvarianten und bewertet dann das schlechteste Ergebnis. Entsteht da nicht ein Anreiz, nur für das Spitzenergebnis beim Sicherheitstest einen reinen Reboarder ins Rennen zu schicken, während in der Praxis die meisten Eltern dann doch zu den drehbaren Schwestermodellen greifen?

Profilbild Stiftung_Warentest am 04.04.2022 um 12:20 Uhr
Unterschiede BeSafe iZi Modular X1 i-Size & Twist

@naano: Schaut man sich die Sitze genau an, existieren Unterschiede, die auch die abweichende Bewertung in den Punkten Ergonomie erklären. Bei dem BeSafe iZi Modular X1 i-Size + iZi Modular i-Size Basisstation ist der Sitz ist Teil eines Modulsystems, bei dem verschiedene Kindersitze auf derselben Isofix-Basis befestigt werden können. Der Sitz ist somit von der Basis lösbar. In diesem Sitz kann das Kind bis zu einer Größe von 105 cm rückwärtsgerichtet fahren, aber es kann auch ab 88 cm vorwärtsgerichtet mitfahren.
Bei dem BeSafe iZi Twist ist der Sitz fest mit der Basis verbunden und lässt sich nicht abnehmen. Die Beinauflage und Sitzposition unterscheidet sich geringfügig von der des iZi Modular X1 i-Size und ist etwas schlechter konzipiert. Das Kind wird in diesem Sitz ausschließlich rückwärtsgerichtet transportiert.
Beide Sitze sind recht groß und benötigen somit recht viel Platz im Auto. Auch wird bei beiden Sitzen die Sicht des Kindes aus dem Fahrzeug beeinträchtigt.
Bei allen Prüfungen, ob Unfallsicherheit, Handhabung oder Ergonomie, werden alle möglichen Einbauarten geprüft. Diese werden mit dem kleinsten und dem größten Dummy, für diese Einstellung geprüft. Für die Bewertung ausschlaggebend ist stets das schlechteste Ergebnisse.

naano am 03.04.2022 um 17:22 Uhr
Unterschiede BeSafe iZi Modular X1 i-Size & Twist

Hallo Stiftung Warentest-Team,
laut meinem Fachhändler handelt es sich (bis auf Unterschiede bei der Funktionalität und insbesondere der Basis) beim "BeSafe: iZi Modular X1 i-Size + iZi Modular i-Size Basisstation" und beim "BeSafe: iZi Twist" grundsätzlich um denselben Sitz. Bei den Kriterien "Komfort" und "Sitzposition" haben diese im Test aber unterschiedlich abgeschnitten. In diesem Zusammenhang habe ich folgende Fragen:
- Welche konkreten Unterschiede im Hinblick auf die o.g. Ergonomie-Kriterien haben zu einer unterschiedlichen Bewertung geführt?
- Bei Sitzen die sowohl rückwärts- und vorwärts-gerichtet genutzt werden können: Beziehen sich die Ergonomie-Tests (und die Sicherheits-Tests) auf beide Nutzungsmöglichkeiten oder immer auf eine (auf welche)?
Vielen Dank im Voraus.

Profilbild Stiftung_Warentest am 16.03.2022 um 14:46 Uhr
Reboarder im Test

@CuddleKat: Reboarder bzw. Sitze, in denen Kinder mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzen, haben wir viele im Test.
Wenn Sie den Test gekauft haben, finden Sie links in einer Spalte diverse Filter, nach denen die Sitze sortiert werden können. Darunter auch (ziemlich weit unten) "Kind sitzt rückwärts". Der Filter ist jedoch auch schon vor der Bezahlschranke verfügbar.