Tipps für Käufer

  • Probefahrt. Nehmen Sie eine zweite Person mit. Zwei sehen bekanntlich mehr als einer. Einer sollte sich sehr gut mit Autos auskennen. Alternative: Lassen Sie den Wagen von einem Fachmann checken. Zum Beispiel der ADAC bietet solche Gebrauchtwagenuntersuchungen für 79 Euro (Mitglieder: 59 Euro) an.
  • Ausstattung. Lassen Sie sämtliche Extras in den Vertrag schreiben. Das gilt besonders, wenn der Wagen erst später übergeben wird.
  • Übergabe. Achten Sie darauf, dass Ihnen der Verkäufer auch Radiocode, Schlüssel für Alufelgen, Reserverad und Bedienungsanleitungen übergibt.
  • Papiere. Wenn Sie das Auto bar bezahlen, geben Sie das Geld nur gegen Aushändigung des Autos, des Kfz-Briefs und des Kfz-Scheins sowie der Bescheinigungen zur Haupt- und zur Abgasuntersuchung heraus.
  • Fahrzeughalter. Der Verkäufer sollte auch der im Brief eingetragene Fahrzeughalter sein.
  • Abgemeldet. Wenn das Auto abgemeldet ist, brauchen Sie die Abmeldebestätigung und rote Überführungskennzeichen. Die bekommen Sie beim Straßenverkehrsamt. Achtung: Sobald Sie rote Kennzeichen montiert haben, müssen Sie Fahrgestellnummer, Typschlüssel und Hersteller in die Papiere eintragen.
  • Zusagen. Halten Sie alle mündlichen Zusicherungen schriftlich fest. Das gilt für Extras ebenso wie für getauschte Teile wie Motor und Getriebe.
  • Kilometer. Achten Sie darauf, dass der exakte Kilometerstand im Kaufvertrag steht - ohne Zusätze wie „soweit bekannt“ oder „laut Tacho“.
  • Fahrgestellnummer. Sie finden sie meist im Motorraum. Überprüfen Sie, ob sie mit dem Kfz-Brief übereinstimmt.
  • Checkheft. Folgende Fragen sollten Sie vor dem Kauf beantworten können: Wurden regelmäßig Inspektionen gemacht? Wurde der Kilometerstand eingetragen? Erscheinen Kilometerstände und Zeitabstände plausibel oder wurden plötzlich innerhalb von zwölf Monaten nur 50 Kilometer gefahren, während es sonst eher 15 000 waren?

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