Die EU-Beitrittsländer sind für Autokäufer interessant. So kann man etwa in Polen seinen Neuwagen häufig deutlich günstiger bekommen als hierzulande. Allerdings sollte man sich vor dem Kauf vom Hersteller schriftlich zusichern lassen, dass man bei Mängeln auch die Vertragswerkstatt am Heimatort zur kostenlosen Reparatur anfahren darf.

Zwar gilt in fast allen Beitrittsländern bereits kundenfreundliches Mängelgewährleistungsrecht. Doch wer sich bei Macken am Neuwagen allein darauf berufen kann, muss zur Reparatur möglicherweise zum Verkäufer im Ausland. Besser ist es, man bekommt das Auto mit einer entsprechenden Herstellerzusicherung oder einer Garantie, in der die Reparatur im Heimatland klar geregelt ist. Erst ab November gilt auch für die Beitrittsländer zwingend das EU-Recht, wonach Käufer berechtigt sind, den Wagen aufgrund von Garantie oder Sachmängelhaftung zu jeder Herstellerwerkstatt in der EU zu bringen.

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