Bestehen schwerwiegende Zweifel an einem behaupteten Auto­diebstahl, muss der Kfz-Versicherte diesen voll­ständig beweisen, so das Land­gericht Coburg (Az. 22 O 95/16). Normaler­weise reicht es aus, nach­voll­zieh­bar darzulegen, dass es zu dem Diebstahl gekommen ist.

In dem Fall verlangte der Kläger Leistungen aus der Teilkasko­versicherung für den Diebstahl seines Mercedes, den er etwa zwei Jahre zuvor für knapp 7 000 Euro erworben hatte. Doch dem Versicherer fielen einige Ungereimtheiten auf. So hatte der Kläger etwa im Rahmen der Schadens­anzeige Angaben über Kilo­meter­stand und eine frühere Annonce des Fahr­zeugs gemacht, die seinen Aussagen vor der Polizei wider­sprachen. Der Versicherer muss nicht zahlen.

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