Auto­bahn­baustellen Meldung

Neue Autos werden immer länger – und immer breiter. Ein Golf VI ist zum Beispiel 17 Zenti­meter breiter als ein Modell der ersten Generation. Die Fahr­streifen wurden jedoch nicht über­all angepasst. So darf man die linke Spur in vielen Auto­bahn­baustellen nur mit Autos befahren, die einschließ­lich der Außenspiegel nicht breiter sind als zwei Meter. Sonst droht ein Verwarnungs­geld von 20 Euro. Aber wer weiß schon, wie breit sein Auto ist. Im Fahr­zeug­schein ist nur die Breite ohne Spiegel aufgeführt, beim Golf VI sind es 1786 Milli­meter.

Tipp: Messen Sie nach. Öffnen Sie die Seiten­fenster und messen Sie die Luft­linie zwischen den Außenkanten des rechten und linken Rück­spiegels. Beim Golf ergibt das 2 048 Milli­meter. Wenn schon ein Kompakt­wagen das Limit von zwei Metern sprengt, gilt das erst recht für große Limousinen, SUVs und Vans. Schon zehn Zenti­meter mehr Fahr­spurbreite würde nach Schät­zungen des ADAC für rund 80 Prozent der Pkw ausreichen.

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