Typ 4: Fest installierte Freisprechanlage mit Sprachsteuerung (Voice-Dialing)

Preis: etwa 600 bis 2.400 Mark zuzüglich 350 Mark für den Einbau

Dieser Typ ähnelt Typ 3, ist aber durch die Sprachsteuerung erheblich sicherer, weil der Fahrer keine Nummer auf der winzigen Handytastatur tippen muss. Er spricht statt dessen den Namen des gewünschten Gesprächspartners aus, und das Telefon wählt automatisch. Die geprüften Geräte waren in der Übertragung und bei der Ablenkung "befriedigend" oder besser.

Sprachgesteuerte Geräte müssen vor dem ersten Gebrauch "trainiert" werden. Dem Funktelefon werden die im Telefonbuch gespeicherten Namen vorgesprochen, damit es später die richtige Nummer wählt und nicht die Einträge "Schmidt" und "Schmied" verwechselt.

Besonders luxuriös ist der Einbau einer Radio-Telefon-Kombination, Gerätepreis zirka 2.400 Mark. Der Gesprächspartner ist in dieser Variante nicht über einen kleinen Lautsprecher, sondern über die Boxen der Musikanlage zu hören. Außerdem kann der Fahrer dem Radio auch eine gewünschte Frequenz befehlen und so den Radiosender wechseln. Im Radio ist das Telefon integriert. Zum Telefonieren muss man in das Gerät eine SIM-Karte stecken ­ entweder die Karte aus dem eigenen Mobiltelefon oder eine Zweitkarte, die man beim Funknetzbetreiber bestellen kann.

test-Kommentar: Fest installierte Freisprechanlagen mit Sprachsteuerung sind empfehlenswert, weil der Fahrer auch beim Wählen kaum abgelenkt wird. Sie sind sicher, aber auch teuer.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2867 Nutzer finden das hilfreich.