Typ 3: Fest installierte Freisprechanlage

Preis: etwa 400 bis 500 Mark zuzüglich Einbaukosten von etwa 350 Mark

Freisprechanlagen dieses Typs brachten im Test befriedigende Ton- und Übertragungsqualität. Die Geräte werden in der Regel direkt an die Stromversorgung des Autos angeschlossen, die Kabel zu Lautsprecher, Mikrofon und Antenne werden meist hinter der Autoverkleidung verlegt. Die Handyhalterung wird an die Mittelkonsole des Fahrzeugs geschraubt.

Typ 3 ist besser ausgestattet als Typ 2:

• Ein kleiner Kasten (Blackbox) steuert Mikrofon und Lautsprecher. Er kann auch das Autoradio stumm schalten, wenn das Telefon klingelt (Muting).

• Lautsprecher und Mikrofon sind oft von besserer Qualität.

• Die Außenantenne sorgt auch in Gebieten mit schwacher Netzversorgung für guten Empfang.

Nachteil: Kauft sich der Autofahrer ein neues Handy, muss er oft auch eine neue Freisprechanlage kaufen, weil die alte mit dem neuen Handy nicht zu benutzen ist. Beim Kauf eines neuen Autos muss er die Anlage komplett aus- und wieder einbauen lassen, falls sie in das neue Fahrzeug überhaupt passt.

test-Kommentar: Erst fest eingebaute Freisprechanlagen mit externer Antenne und elektronischer Steuerung brachten in unserer Untersuchung brauchbare Übertragungs- und Sendeleistungen. Aber: Ebenso wie bei Typ 2 ist der Fahrer mit einer solchen Anlage stark abgelenkt. Wenn er eine Nummer eintippen will, muss er sich meist zum Handy beugen. Handyanzeige und Beschriftungen sind nur schwer lesbar. Der Fahrer ist abgelenkt und sieht nur sporadisch auf die Fahrbahn.

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