Auto-Freisprechanlagen Günstig lohnt nicht

Freisprechanlagen mit brauchbarer Übertragungsqualität gibt es ab 400 Mark. Sichere Systeme kosten 600 Mark plus Ausgaben für den Einbau.

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Dem Menschen fehlt beim Autofahren die dritte Hand. Weil das nun auch der Gesetzgeber erkannt hat, soll das Telefonieren mit einem Handy im Auto in den nächsten Monaten verboten werden und vermutlich 60 Mark Strafe kosten. Wer in der einen Hand ein Funktelefon hält, kann mit der anderen entweder nur lenken, den Blinker setzen oder schalten - spätestens beim Abbiegen wird das ein schwieriges Kunststück. Eine Lösung für dieses im Verkehr sehr gefährliche Problem sollen Freisprechanlagen fürs Auto sein. Dabei wird das Handy meist in eine Halterung an der Mittelkonsole gesteckt, der Gesprächspartner ist über einen externen Lautsprecher zu hören, die eigenen Worte nimmt ein kleines Mikrofon auf. So weit die Theorie.

Ganz so einfach klappt das in der Praxis aber nicht. Die Stiftung Warentest hat zwölf Freisprechanlagen gekauft und sie exemplarisch untersucht. Das Ergebnis überrascht. Einige Anlagen lenken den Fahrer noch mehr ab als ein Gespräch per Handy. Darüber hinaus sind viele Geräte technisch schlicht unbrauchbar, weil sie eine miserable Sprachqualität haben, mit der ein normales Telefonat kaum möglich ist.

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