Drei Systeme

Auto-Fahrradträger Test

Dachträger: Nur sicher mit Schrauben

Bei Dachträgern handelt es sich um eine Kombination aus Grundträger und Haltern für die Befes­tigung von Fahrrädern in Schienen. Die Räder werden in der Schiene festgezurrt und zusätzlich von klappbaren Haltearmen am Rahmen fixiert.

Vorzüge: Vorhandene Grundträger können benutzt werden. Relativ billig. Kofferraum frei zugänglich.

Nachteile: Beim Crash halten nur fest mit dem Autodach verschraubbare Grundträger. Umständliche Beladung. Niedrige Ein- und Durchfahrten sind zu meiden. Verändertes Fahr­verhalten (kopflastig) und höherer Spritverbrauch (bis zu drei Liter).

Heckträger: Für ältere Fahrzeuge

Auto-Fahrradträger Test

Mit Spannbändern und Polsterrollen werden Heckträger an der Heckklappe befestigt oder stützen sich bei Stufen­hecklimou­sinen an Kofferraum und Stoßfänger ab. Für unterschiedliche Automodelle geeignet oder maßgeschneidert für bestimmte Autotypen.

Vorzüge: Billig und schnell montiert.

Nachteile: Fahrzeug wird hecklastig. Heckpartie drohen Beschädigungen. Auch beim Festziehen der Riemen kann es Beulen geben. Kofferraum kann oft nicht geöffnet werden. Eher für ältere Fahrzeuge. Besser (und teu­­rer) sind maßgeschneiderte, starr ausgelegte Systeme für spezifische Fahrzeuge.

Kupplungsträger: Stabil, aber auch teuer

Auto-Fahrradträger Test

Fahrradträger für die direkte Montage auf der Anhängerkupplung (Kupplungskugel) des Fahrzeugs. Besteht aus einem Adapter für die Kugel und einem Träger für unterschiedlich viele Fahrräder.

Vorzüge: Sehr stabil. Leichtes Be- und Entladen. Fahrräder werden im Windschatten transportiert, was den Luftwiderstand in Grenzen hält.

Nachteile: Relativ teuer, vor allem wenn noch keine Kupplung vorhanden ist. Auf Schlingerkursen Schäden am Heck. Bei schlechtem Wetter verschmutzen die Räder schnell und gründlich im Schleppnebel (wie Heckträger). Hohes Gewicht und sperrige Abmessungen. Fahrzeug wird hecklastig.

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