Mieter müssen nach ihrem Auszug nicht die Kosten für eine Zwischenabrechnung der Nebenkosten zahlen. Eine so genannte Nutzerwechselgebühr ist nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) unwirksam (Az. VIII ZR 19/07).

Zieht der Mieter aus, muss der Energieverbrauch bis zu diesem Zeitpunkt an den Heizkörpern abgelesen werden. Das Gleiche gilt für den durch eine Wasseruhr gemessenen Wasserverbrauch.

Die Kosten dafür zählen nach dem BGH-Urteil aber nicht zu den umlegbaren Betriebskosten, sondern zu den Verwaltungskosten, die der Vermieter tragen muss.

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