Unser Rat

Orientierung. Sind Sie Riester-Sparer und kurz vor dem Ruhe­stand? Dann macht Ihnen Ihr Anbieter bald einen Vorschlag für die Auszahl­phase. Diesen müssen Sie nicht annehmen. Die Angebote anderer Unternehmen können besser sein.

Bank­sparer. Ihre Bank bietet Ihnen zwei Varianten für die Auszahl­phase: Bank­auszahl­plan oder Sofortrente über eine Versicherung Holen Sie auf jeden Fall auch Angebote von anderen Versicherern ein. Direkt zur Auszahl­phase nehmen HanseMerkur24 und die Debeka Riester-Kunden auf, mit einer vorgelagerten Spar­phase von zwei Jahren auch die Allianz. Der Wechsel zu einer anderen Bank hat dagegen zurzeit eher wenig Sinn. Wenn Sie an einem Fonds­auszahl­plan interes­siert sind, wenden Sie sich an Union Investment oder DWS. Achtung bei Bank­sparplänen mit Schluss­bonus: Der bleibt nur erhalten, wenn Sie erst nach Beendigung des Sparplans wechseln.

Fonds­sparer. Ihre Fonds­gesell­schaft macht Ihnen ein Angebot für einen Auszahl­plan. Direkte Vergleichs­angebote gibt es kaum. Nur die Union Investment bietet einen Auszahl­plan ohne vorherige Mindest­spar­zeit. Sie müssen dort aber mindestens 15 000 Euro mitbringen. Haben Sie noch zwei Jahre Zeit, fragen Sie auch bei der DWS nach. Wenn Sie an einer Sofortrente interes­siert sind, können Sie bei einigen Versicherern (siehe Bank­sparer) Angebote einholen.

Versicherungs­kunden. Wenn Sie eine klassische oder eine fonds­gebundene Renten­versicherung haben, fahren Sie derzeit meist am besten, wenn Sie bei Ihrem Versicherer bleiben.

Gute Alternative. Haben Sie noch Schulden auf Ihrem Wohn­eigentum, können Sie Ihr komplettes Riester-Vermögen nutzen, um diese zu tilgen. Das kann sogar profit­abler sein als eine Sofortrente oder ein Auszahl­plan.

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