Außergewöhnliche Belastung Meldung

Lebensgefährten, die ihren nicht berufstätigen Partner unterstützen, können bis 8 004 Euro Unterhalt als außergewöhn­liche Belastung geltend machen (2009: 7 680 Euro). Bisher bekamen sie nur den Höchstbetrag, wenn ihnen ein gewisser Prozentsatz ihres Einkommens zum Leben blieb. Das gilt nicht mehr. Das Finanzamt darf nur über 624 Euro Einkommen des Unterhaltsempfängers im Jahr anrechnen und sein Vermögen über 15 500 Euro, hat der Bundesfinanzhof entschieden (Az. VI R 64/08, III R 23/07).

Tipp: Die Unterhaltszahlung für Ihren Lebensgefährten müssen Sie nicht belegen, wenn Sie in einem gemeinsamen Haushalt leben. Belege sind aber nötig, wenn Sie nicht zusammenleben.

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