Ein Mann darf für seine Scheidung im Jahr 2013 Anwalts­kosten von 1 594 Euro als außergewöhnliche Belastung absetzen, entschied das Finanzge­richt Rhein­land-Pfalz. Die Kosten seien existenziell notwendig. Sie dürften durch die Gesetzes­änderung, die seit 2013 gilt, nicht unter den Tisch fallen. Die Finanz­verwaltung kann dagegen in Revision gehen.

Tipp: Legen Sie binnen eines Monats Einspruch gegen Ihren Steuer­bescheid ein, wenn Sie Anwalts- und Gerichts­kosten für Ihre Scheidung nicht absetzen dürfen. Verweisen Sie auf das Urteil (Az. 4 K 1976/14) und darauf, dass die Revision beim Bundes­finanzhof zugelassen ist.

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