Versicherungsschutz in den Ferien ist unverzichtbar. Doch wer ins Ausland fährt, kann sich nicht unbedingt auf seine Krankenkasse verlassen: In vielen beliebten Urlaubsländern wie Thailand und Ägypten ist sie nicht zuständig. Selbst innerhalb Europas werden die Kosten nicht immer voll erstattet. Eine Auslandsreisekranken­versicherung empfiehlt sich daher – am besten als Jahresvertrag. Dann kann der Urlauber mehrmals losfahren, wobei jede einzelne Reise meist höchstens 42 Tage dauern darf. Bei der Wahl der Versicherung ist der Preis, aber auch das Kleingedruckte wichtig. So zahlen viele nur, wenn die Krankheit „akut“ oder „unerwartet“ auftritt. Dann können sich die Versicherer leicht her­ausre­den, wenn der Kunde zum Beispiel Asthmatiker ist oder schon lange Rückenprobleme hat. Die Angebote in der Tabelle „Top Ten“ sind besser: Sie zahlen für Behandlungen nur dann nicht, wenn schon vor Reiseantritt klar war, dass sie während des Urlaubs erfolgen mussten. Außerdem übernehmen sie einen Krankenrücktransport dann, wenn er sinnvoll und vertretbar ist – nicht nur bei medizinischer Notwendigkeit.

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