Gut vorbereitet: Tipps für spezielle Fälle

Schwangere und ihre Partner schließenam besten einen Vertrag ab, der ausdrücklich die Kosten deckt, die bei unvorhergesehenen Komplikationen, Früh- oder Fehlgeburten für Mutter und Kind anfallen. Das bieten beispielsweise die Barmenia und Central. Zwar sind laut Versicherungsvertragsgesetz seit 2006 alle Auslandsreise-Krankenversicherer verpflichtet, auch das Neugeborene zu versichern und die Behandlungskosten zu übernehmen, wenn kein anderer Krankenschutz für das Kind vorliegt. Doch nicht alle Verträge decken uneingeschränkt die Behandlungskosten, die für die Mutter entstehen können.

Sportfreunde sollten beim Versicherer nachfragen. Nicht alle zahlen, wenn der Versicherte sich bei Wettkämpfen oder beim Training dafür verletzt.

Beruflich Reisende brauchen oft ­gesonderten Schutz. Einige Reisekrankenversicherer übernehmen für sie gar keine Kosten, andere schränken den Schutz ein.

Chronisch Kranke sollten sich vor ­Abreise von ihrem Hausarzt eine Unbedenklichkeitserklärung geben lassen. Chroniker können sich aber auch an ihre gesetzlichen Krankenkasse wenden. Die Kosten einer solchen Behandlung übernimmt in Ausnahmefällen auch die gesetzliche Kasse – selbst in Ländern, in denen sie sonst nicht zahlt. Die Kasse erstattet die Behandlungskosten aber maximal bis zu den in Deutschland üblichen Beträgen, und dies nur für bis zu sechs Wochen. ­Reisende lassen am besten sich vorab von ihrer Krankenkasse bestätigen, welche Kosten sie trägt.

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