Auslands­orders Ausländische Aktien lieber an der Originalbörse kaufen?

Auslands­orders - Ausländische Aktien lieber an der Originalbörse kaufen?
Wall Street, New York. Hier befindet sich größte Wert­papierbörse der Welt, die New York Stock Exchange. © Getty Imges / Matteo Colombo

Leserfrage: „Sie zeigen in Ihren Depot-Tests nur Preise für Aktie­norders an deutschen Börsen. Ist es nicht güns­tiger, Auslands­aktien direkt an der Heimatbörse zu kaufen?“

Finanztest antwortet

Nein, zumindest bei bekannten, viel gehandelten Auslands­aktien wie Apple, Microsoft oder Coca-Cola lohnt sich der Kauf an der Originalbörse selten. Die Order­kosten der Bank und die Börsenspesen sind beim Handel in Deutsch­land meist deutlich nied­riger als über Auslands­börsen. Zwar gibt es dort in der Regel eine nied­rigere Handels­spanne (Spread), aber das macht die Mehr­kosten kaum wett. Bei exotischen Aktien mit geringem Handels­volumen kann das anders sein, weil sie in Deutsch­land oft einen viel höheren Spread haben. Grund­sätzlich gilt: Anleger sollten US-Aktien zu den Zeiten handeln, in denen auch die US-Börsen geöffnet sind.

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