Fahren erlaubt?

Grundsätzlich gilt: Den ausländischen Führerschein gegen einen deutschen tauschen kann nur, wer auch seinen Wohnsitz im Ausland hatte. Eine Ausnahme gilt für deutsche Gastschüler und -studenten, die mindestens ein halbes Jahr im Ausland waren.

Wer mit einem Führerschein aus einem EU-Land nach Deutschland zieht, muss in der Regel nichts unternehmen. Eine Nachfrage bei der Führerscheinstelle ist aber immer ratsam, denn „junge“ Führerscheine zum Beispiel müssen zumindest in Halbjahresfrist registriert werden.

Wer aus einem Listenstaat (etwa Japan und viele Bundesstaaten Kanadas und der USA) kommt, kann seine Fahrlizenz in Halbjahresfrist meist prüfungsfrei umschreiben lassen. In Listenstaaten gelten ähnliche Prüfungsstandards wie hierzulande. Die Liste ist eine amtliche Anlage der Fahrerlaubnisverordnung. Sie finden Sie beispielsweise unter www.verkehrsportal.de.

Fahrlizenzen aus den übrigen Staaten können in Halbjahresfrist umgeschrieben werden, wenn der Fahrer die theoretische und praktische Prüfung in Deutschland nachholt (ohne Fahrstunden).