Stark unter Druck geraten sind in den letzten Monaten die Anleihen verschiedener südamerikanischer Staaten, insbesondere Argentiniens. Die Wirtschaft des Landes steckt in einer tiefen Depression mit hoher Arbeitslosigkeit, geringem Wachstum und hoher Staatsverschuldung. Die Finanzlöcher und die unsicheren Wachstumsperspektiven veranlassten die Ratingagenturen zu einer Abwertung der argentinischen Staatsanleihen um eine Stufe. Zwar erhielt der argentinische Staat Unterstützung vom Weltwährungsfond IWF, doch nicht zuletzt die Bindung der argentinischen Währung an den US-Dollar setzt die Wirtschaft stark unter Druck.

Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung führt bei Staatsanleihen zu hohen Renditen, die Anleger zu einem Einstieg reizen könnten. Investmentexperten raten derzeit jedoch ab.

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