Auslands­aktien Die Quellen­steuer nicht verschenken

17.06.2014
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Auslands­aktien - Die Quellen­steuer nicht verschenken

Anleger in ausländische Aktien verschenken oft viel Geld, weil sie sich die gezahlte Quellen­steuer nicht zurück­holen. Objekt der Begierde sind Aktien, die hohe Dividenden versprechen. Der französische Energieversorger GDF Suez verwöhnt Aktionäre dieses Jahr zum Beispiel mit 5,89 Prozent, die ­Altria Group in den USA mit 5,41 Prozent. Das ist verlockend, darf aber nicht darüber hinweg­täuschen, dass Anleger mit Aktien auch Verluste machen können. Die Rendite durch Dividenden ist außerdem nicht immer so hoch und fällt nach Steuern oft viel geringer aus als vor Steuern. Doch dagegen können Anleger etwas tun. Im Ausland werden Anlegern aus Deutsch­land bis zu 35 Prozent Quellen­steuer abge­zogen. Ein Teil lässt sich mit der Abgeltung­steuer verrechnen, wenn welche fällig ist. Den Rest erstattet das Ausland auf Antrag. Wie Anleger am besten vorgehen, erklären die Steuer-Experten von Finanztest.

17.06.2014
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