Bei der Auszahlung von Kapitallebensversicherungen, die ab 2005 abgeschlossen wurden, ziehen die Versicherer von den Erträgen 25 Prozent Abgeltungsteuer ab. Das gilt nun auch für ausländische Anbieter, wenn sie in Deutschland eine Niederlassung haben.

Hat der ausländische Versicherer keine deutsche Niederlassung, muss der inländische Vermittler das Bundeszentralamt für Steuern informieren, dass über ihn eine Police abgeschlossen wurde.

Bei der Abgeltungsteuer bleibt es, wenn Kunden in den ersten zwölf Jahren gekündigt haben. Läuft der Vertrag länger als zwölf Jahre, können sich viele einen Teil der Steuer über die Steuererklärung zurückholen. Denn dann müssen sie nur die Hälfte ihrer Erträge mit ihrem persönlichen Steuersatz versteuern.

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