Ausgleichs­zahlung Meldung

Keine Steuern will eine Frau für rund 130 000 Euro zahlen, die sie in den Jahren 2006 bis 2010 vom früheren Ehemann anstelle eines Versorgungs­ausgleichs erhielt. Die Ausgleichs­ver­einbarung war bei der Scheidung notariell und mit Genehmigung des Familien­gerichts getroffen worden. Für das Finanzge­richt Hessen ist der Ausgleich von rund 130 000 Euro komplett steuerfrei, doch das letzte Wort hat der Bundes­finanzhof (Az. X R 48/14).

Tipp: Sollen Sie für Ausgleichs­zahlungen Steuern zahlen? Dann legen Sie binnen einem Monat Einspruch gegen den Steuer­bescheid ein, verweisen Sie auf das Verfahren beim Bundes­finanzhof und beantragen Sie das Ruhen des Verfahrens — so wie in unserem Muster­schreiben im Special Neue Musterprozesse, Finanztest 11/2014.

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